Trainer Engelke sieht darin aber nicht den Hauptgrund des 35:35: „Zu unbekümmert gespielt“

TuS Sulingen kassiert drei Rote Karten

Am falschen Ort: Wegen desselben Vergehens, einem nicht korrekten Abstand, kassierte Sulingens Kapitän Jannik Knieling (l.) seine zweite und dritte Zeitstrafe – also auch die Rote Karte. Foto: Westermann
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Am falschen Ort: Wegen desselben Vergehens, einem nicht korrekten Abstand, kassierte Sulingens Kapitän Jannik Knieling (l.) seine zweite und dritte Zeitstrafe – also auch die Rote Karte.

Sulingen – 70 Tore, zwölf Zeitstrafen, drei Rote Karten: Der neutrale Handballfreund bekam am Samstagabend beim TuS Sulingen einiges geboten. Wer sich hingegen als Fan des Landesligisten sieht, dürfte sich geärgert haben. Schließlich kassierten die Hausherren nach einer 34:30-Führung sechs Minuten vor Schluss noch ein 35:35 (19:13) gegen den TV Gut Heil Spaden und verloren in jener Endphase noch Jannik Knieling und Julian Plander durch Rote Karten. Keeper Gerrit Uhlhorn hatte schon in Minute 46 seinen Kasten räumen müssen, weil er nach einem Duell außerhalb des Sechsmeterraums den roten Karton gesehen hatte. Doch TuS-Trainer Hartmut Engelke wirkte hinterher aufgeräumt: „Wir haben einen Punkt gewonnen. Natürlich sind 35 Gegentore zu viel, aber 35 selbst geworfene sind auch nicht schlecht. Wir müssen es uns selbst ankreiden. In der zweiten Halbzeit haben die Jungs zu unbekümmert gespielt.“

Eine starke Leistung attestierte er dem neunfachen Torschützen Julian Wilkens, dem sehr präsenten Kreisläufer Jan Scharf (6), Benjamin Demel (3), Marco Krause (4) und Keeper Daniel Kramer, der in der ersten Halbzeit mehrere tolle Paraden zeigte. Auch deshalb gingen die Hausherren mit einem Sechs-Tore-Vorsprung in die Pause.

Nach Wiederanpfiff lief bis zur Schlussviertelstunde noch alles nach Plan. Beim 26:23 (46.) hielt der für den Siebenmeter wieder eingewechselte Kramer den Strafwurf von Marco von Bassen, „und ich dachte, dass wir diesen Abstand jetzt über die Zeit retten könnten“, gestand Engelke.

Doch Pustekuchen. Die darauf folgende Rote Karte nach Uhlhorns Aktion in Spadens Rechtsaußenbereich sorgte zwar nicht für den entscheidenden Bruch im Spiel, doch Knielings Zeistrafen Nummer zwei und drei (und damit die Rote Karte/55.) sorgten für Kopfschütteln: Beide Zwei-Minuten-Sanktionen bekam er, weil er bei einem TV-Freiwurf nicht korrekt gestanden haben soll. Vier Sekunden vor Schluss sah Plander glatt Rot, weil er in Höhe der Mittellinie bei einem Spadener Freiwurf den Drei-Meter-Abstand knapp unterschritten und damit eine klare Torchance verhindert haben soll.

Für Engelke war dies jedoch nicht der Hauptgrund der Punkteteilung: „Gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte haben wir uns fast immer schwergetan. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison.“  ck

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