TuS Sulingen hinkt in der Liga noch hinterher / Sonntag kommt HSC Hannover

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Auf Tore seines Topstürmers Mehmet Koc (links) hofft Landesligist TuS Sulingen am Sonntag im Heimspiel gegen den HSC Hannover.

Sulingen - Von Arne Flügge. Es ist nicht so, dass der TuS Sulingen in der Fußball-Landesliga seinen Saisonauftakt völlig verpatzt hätte. Das „Team 30“ sei ordentlich in der Spur, sagt Trainer Walter Brinkmann. Die U 23 ist souveräner Tabellenführer der 1. Kreisklasse, die Erste steht im Viertelfinale des Bezirkspokals. Nur in der Landesliga hinkt die Mannschaft etwas hinterher. Sieben Zähler aus sechs Spielen stellen Brinkmann nicht unbedingt zufrieden. „Wir hätten drei bis fünf Punkte mehr haben müssen“, sagt der TuS-Coach vor dem Heimspiel am Sonntag (15.00 Uhr) gegen den HSC Hannover.

Brinkmann räumt ein, dass „sich alles etwas schwieriger gestaltet, als ich gedacht hatte. Die Mannschaften können sich in dieser Saison richtig wehren.“ So wie es zuletzt der TSV Pattensen getan hat. Dort hatten sich die Sulinger drei Punkte erhofft, doch nach einem 0:2-Rückstand „konnten wir noch froh sein, am Ende ein Remis geholt zu haben“, weiß Brinkmann.

An einem Sahnetag wie zuletzt im Pokalspiel gegen Alfeld (6:0) ist es schwer, die Sulinger zu schlagen. Doch diese überragenden Leistungen sind in dieser Saison noch zu selten abgerufen worden. „Es ist ein bisschen der Wurm drin, wir haben noch nicht unseren Rhythmus gefunden“, räumt der Sulinger Trainer ein. Vor allem fehlt oftmals die Konzentration zu Beginn. „Die erste Chance nutzt der Gegner meist zu einem Tor“, seufzt der 52-Jährige. Und nach einem Rückstand ist es schwer, ein Spiel noch zu drehen.

Daher haben die Sulinger die Situation analysiert, sich hinterfragt, ob sie alles richtig machen. Die Antwort: Offensivpressing ist zwar schön anzusehen, doch es muss auch die entsprechende Effektivität, sprich den Torerfolg, haben. „Ansonsten fällst du häufiger auf den Bauch, weil du hinten anfälliger bist“, weiß Brinkmann.

Somit will der TuS Sulingen jetzt „ein bisschen erfolgsorientierter spielen“, wie es Brinkmann ausdrückt. Was impliziert: Fußball auch zu arbeiten, zuzupacken, die Zweikämpfe anzugehen. „Damit wir am Ende sagen können: Wir haben die drei Punkte, auch wenn es nicht immer feiner Fußball war“, erläutert Brinkmann.

Ein Anfang soll nun am Sonntag gegen den HSC Hannover gemacht werden. „Und vielleicht gelingt es uns ja, mal eine kleine Serie zu starten“, hofft der TuS-Trainer, der auf Till Linsenhoff (Leistenprobleme) und Sebastian Elvers (Knieverletzung) verzichten muss. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Maarten Schops (Leiste).

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