Systemänderung ohne Erfolg

Bei Sulingen hapert´s im Spiel nach vorn

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Kassierte mit dem TuS Sulingen die zweite Saisonniederlage: Taiki Hirooka.

Hannover - Im elften Spiel gab´s Sonntag die zweite Niederlage: Fußball-Landesligist TuS Sulingen verlor vor 150 Zuschauern beim Neuling SV Iraklis Hellas mit 0:2 (0:2). „Der Aufsteiger war besser, der Sieg ist verdient“, urteilte Sulingens Co-Trainer Manuel Meyer. Die Gäste stellten nach dem Seitenwechsel das System von 4-1-4-1 auf 4-4-2 um, versuchten ihr Glück mit den Spitzen Maximilian Meyer und Mehmet Koc. Doch der Erfolg blieb aus. „Das Spiel nach vorn hat nicht funktioniert“, unterstrich der 35-jährige „Manu“ Meyer.

Die Sulestädter erwischten einen ordentlichen Start, hatten Aktionen in der Offensive. Maximilian Meyer spielte den Ball zu Richard Sikut, dessen Rechtsflanke bekam Pascal Löhmann, doch er köpfte einen Gegner an (6.). Fünf Minuten später behauptete sich Sebastian Elvers an der linken Seite, er bediente Maximilian Meyer, der den Ball weiterleitete zu Taiki Hirooka. Der Japaner scheiterte aus 20 Metern an SV-Schlussmann Daniil Plakou (11.). Das erste Tor fiel auf der anderen Seite: Charalampos Dimitriou bekam einen langen Ball, er steckte die Kugel zwischen Sören Sandmann und Atsushi Waki durch. Nikolaos Zervas jagte die „Pille“ aus acht Metern zum 1:0 (18.) unter die Latte. „Danach gingen bei uns die Köpfe herunter“, sagte der Sulinger Co-Trainer.

Die Gastgeber setzten nach, kamen nach einem Fehlpass zu ihrer nächsten Möglichkeit. Ahmed Jameleddine setzte Kapitän Zervas in Szene, TuS-Torwart Tim Becker wehrte den abgefälschten Ball auf Kosten einer Ecke ab (20.). Nur 120 Sekunden später verhinderte Becker mit Fußabwehr gegen Zervas das 0:2. Nach 33 Minuten war der 26-Jährige erneut geschlagen. Nach einer Ecke von Georgios Papaefthymiou auf den kurzen Pfosten faustete er den Ball genau in die Beine von Pierre-Maurice Neuse, von dort prallte die Kugel ins Tor (33.). Die Sulinger bemühten sich noch vor der Pause um den Anschlusstreffer: Einen weiten Einwurf von Sikut verlängerte Waki mit dem Kopf zu Löhmann, doch der beförderte das Spielgerät genau in die Arme von Plakou (37.).

Nach dem Wechsel versuchte der Tabellenfünfte alles, aber die kampfstarken Hausherren standen mit ihrer Fünfer-Abwehrkette kompakt, ließen kaum etwas zu. Selbst zogen sie den einen oder anderen Konter auf. So traf Florijan Berisha nur den Pfosten (88.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit brachte Koc den Ball nach einer Elvers-Flanke nicht an Plakou vorbei. 

mbo

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