Hamels Torjäger langt beim 4:1 im Bezirkspokal viermal zu / Lehrstunde für Leymann

Sulingen gegen Tegtmeyer-Show machtlos

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Sulingens Verteidiger Rajann Leymann (Mitte) spielt eine gute Saison, bekam gestern aber von Robin Tegtmeyer eine Lektion erteilt. ·

Sulingen - Der Titelverteidiger ist draußen: Durch ein 1:4 (1:2) bei Bezirksliga-Spitzenreiter SG Hameln schied Landesligist TuS Sulingen gestern im Viertelfinale des Fußball-Bezirkspokals aus. „Hameln hat unglaublich mutig gespielt. Die werden in der kommenden Saison auch in der Landesliga eine gute Rolle spielen“, vermutete Sulingens Coach Walter Brinkmann.

Ein Mann drückte dem Match gestern seinen Stempel auf: Robin Tegtmeyer. Der SG-Torjäger, der in dieser Saison schon 27-mal zugelangt hat, tobte sich auch im Pokal so richtig aus und schoss Hameln im Alleingang ins Final Four. Leidtragender war unter anderem TuS-Verteidiger Rajann Leymann, der es oft mit Tegtmeyer zu tun bekam. „Tegtmeyer ist ein Ausnahme-Fußballer, der für Tündern auch schon oft in der Landesliga getroffen hat. Rajann hat heute Lehrgeld bezahlt“, erklärte Brinkmann.

Bereits am Sonntag ab 15.00 Uhr kann sich Leymann im Punktspiel gegen die Spielvereinigung Bad Pyrmont rehabilitieren. Da wartet ein gewisser Christopher Loges (mit 21 Toren hinter Sulingens Mehmet Koc zweitbester Liga-Torschütze) auf Leymann & Co..

In der 17. Minute schlug Tegtmeyer gestern mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:0 das erste Mal zu. Koc bügelte das nach toller Kombination und finalem Pass von Salam Garf recht zügig zum 1:1 (23.) aus. Aber erneut Tegtmeyer brachte die „Rattenfänger“ wieder mit 2:1 (38.) in Führung.

Nach dem Wechsel war die Hamelner Tormaschine noch nicht satt. Per Kopfball in der 66. und nach einem Konter in der 74. Minute legte er zum entscheidenden 4:1 nach.

Und Sulingen? Gegenüber der 4:0-Gala vor knapp einer Woche gegen Bavenstedt haderte der TuS mit Glück und Geschick im Abschluss. Mal traf Pierre Neuse nur den Innenpfosten, mal knallte Koc die Kugel an den Pfosten – und dann klärten Hamelner Verteidiger gleich zweimal auf der Linie. So gesehen wäre für Sulingen zumindest das Erreichen des Elfmeterschießens nicht unmöglich gewesen. Da spricht es für Brinkmann, dass er zu keiner Zeit seiner Bilanz von einem ungerechten Weiterkommen des Gegners sprach. „Wir wollen uns jetzt eben in der Liga im oberen Drittel etablieren“, meinte der Sulinger Trainer am Ende. · töb

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