Handball-Landesligist steckt nach 28:31 beim VfL Horneburg voll im Abstiegskampf

TuS Sulingen fehlt auswärts auch die nötige Cleverness

Ging gestern Abend in Horneburg leer aus und kassierte mit dem Handball-Landesligisten TuS Sulingen eine bittere 28:31-Niederlage: Kreisläufer Philipp Drigas (M.). ·
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Ging gestern Abend in Horneburg leer aus und kassierte mit dem Handball-Landesligisten TuS Sulingen eine bittere 28:31-Niederlage: Kreisläufer Philipp Drigas (M.). ·

Sulingen - Jetzt steckt Handball-Landesligist TuS Sulingen voll im Abstiegskampf: Der Aufsteiger verlor gestern Abend vor über 150 Zuschauern beim ebenfalls gefährdeten VfL Horneburg mit 28:31 (12:15). „Wir haben auswärts noch keinen Punkt geholt. Da fehlt auch die Cleverness“, unterstrich Sulingens enttäuschter Trainer Ingolf Semper.

Dabei erwischten die Gäste in dieser wichtigen Begegnung einen ordentlichen Start, führten mit 8:4 (14.). „Unsere 6:0-Deckung stand zunächst gut“, lobte der 43-Jährige die Abwehrarbeit. Im Angriff taten sich die Sulestädter danach schwer. Die Horneburger holten mit dem Haupttorschützen Florian Fänger (11/7) auf, verkürzten zum 8:9 (22.) und schafften beim 11:11 (26.) den Ausgleich. Anschließend handelten sich nacheinander Julian Plander, Jannik Knieling und Cesur Süre Zeitstrafen ein. In Überzahl zogen die Gastgeber auf 15:12 davon. „Das hat uns das Genick gebrochen“, sagte Semper.

Nach dem Seitenwechsel verwandelte Jannik Knieling (5/3) einen Siebenmeter zum 15:18 (36.). Weitere Zeitstrafen (insgesamt neun) warfen die Sulinger weiter zurück. Die Heimmannschaft baute ihren Vorsprung auf 28:21 (50.) aus. Anschließend stellte der TuS-Coach die Abwehr auf die offensive Variante 4:2 und später auf 3:3 um. Das zahlte sich aus. Die Sulinger holten Tor um Tor auf, verkürzten durch einen von Jonas Langnau (7/4) verwandelten Strafwurf auf 27:29 (57.). Danach warfen sie leichtfertig zwei Bälle weg. „In der entscheidenden Phase waren wir nicht clever genug“, monierte Ingolf Semper, der mit der kämpferischen Leistung allerdings einverstanden war. Am Ende schaukelten die Horneburger den Sieg über die Runden. Ein ordentliches Comeback nach längerer Verletzungspause feierte Sascha Stumpe, der gestern an beiden Flügeln zum Einsatz kam. · mbo

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