TuS Sulingen empfängt Sonntag Landesliga-Spitzenreiter Heeßeler SV

Erst frühstücken, dann den Spitzenreiter vernaschen?

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Maarten Schops könnte am Sonntag wieder im Kader des TuS Sulingen stehen. Seine Kompromisslosigkeit und Erfahrung wäre gegen Spitzenreiter Heeßeler SV sicher von Vorteil.

Sulingen - Ohne Mampf kein Kampf – deshalb gibt es vor dem Heimspiel des TuS Sulingen am Sonntag um 15 Uhr gegen Landesliga-Spitzenreiter Heeßeler SV ein ordentliches Frühstück für die ganze Mannschaft. Stürmer Mehmet Koc tischt auf – erstens, damit ihm und den Kollegen gegen das Team mit der besten Abwehr und dem besten Angriff der Liga nicht die Körner ausgehen. Zweitens, „weil wir zuletzt ohnehin enger zusammengerückt sind“, schildert TuS-Trainer Walter Brinkmann.

Vor allem auf dem Platz verbringen die Sulinger nun mehr Zeit miteinander: „Sonst haben wir unterschiedlich oft trainiert – eine Woche zweimal, die darauf folgende dann dreimal. Jetzt sind es schon seit längerem drei Einheiten“, verdeutlicht Brinkmann. „Und in denen haben wir auch die Intensität deutlich erhöht, aber alle ziehen voll mit – obwohl viele noch für sich einen Abend extra trainieren.“ Das alles, gepaart mit der Qualität im Kader, veranlasst den Coach des Tabellen-13. zu der „hundertprozentigen Überzeugung, dass wir bald da unten wieder rauskommen“.

Ein Anfang soll am Sonntag gegen die Überflieger aus Burgdorf gemacht werden, die seit sieben Spielen in Folge ungeschlagen sind – unterbrochen nur durch einen Spielabbruch beim OSV Hannover. Dazu hat Brinkmann mit dem Team die jüngste Niederlage in Bad Pyrmont per Video-Analyse aufgearbeitet und alle auf die nächste Herausforderung eingestellt: „Heeßel hat gleich sieben, acht überaus kopfballstarke Spieler und ist deshalb auch bei Standards so brandgefährlich. Solche Situationen müssen wir also weitestgehend vermeiden und den Gegner möglichst weit weg vom Tor halten“, warnt Brinkmann. Andererseits fordert der 52-Jährige „elf kämpfende Einzelspieler und eine kompakte Mannschaftsleistung“ – und bei diesem nötigen Einsatz dürfte natürlich schon mal der eine oder andere Freistoß gegen die Platzherren herausspringen.

Nicht in dieses Geschehen eingreifen kann neben dem Langzeitverletzten Tomasz Tomasik auch Innenverteidiger Till Linsenhoff, der sich weiter mit Adduktoren-Problemen herumplagt. Zudem steht noch hinter dem Einsatz von Offensivmann Salam Garaf ein Fragezeichen, der zuletzt erkrankt war. Der zuletzt angeschlagene Maarten Schops könnte hingegen zumindest wieder im Kader stehen.

ck

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