TuS Sulingen empfängt SG Hameln 74

Abschied vom Offensivpressing

Sulingens Pierre Neuse (li.) will mit seinem Team gegen Hameln in die Spur finden.
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Sulingens Pierre Neuse (li.) will mit seinem Team gegen Hameln in die Spur finden.

Sulingen - Thorolf Meyer nimmt kein Blatt vor den Mund: „Wir müssen langsam in die Pötte kommen. Wir haben viel geredet. Das reicht jetzt. Wir müssen jetzt endlich auf dem Platz alles geben“, sagt der Co-Trainer des Fußball-Landesligisten TuS Sulingen. Am Sonntag (15.00 Uhr) im Heimspiel gegen die SG Hameln 74 ist „Toto“ bei den Sulingern der verantwortliche Mann an der Linie. Die normale Trainer-Rotation mit Coach Walter Brinkmann, der die zweite Mannschaft betreuen wird.

Vier Heimspiele hat der TuS Sulingen bereits in dieser Saison absolviert. Die enttäuschende Bilanz: Nur ein Sieg, dafür drei Niederlagen. „Das ist zu wenig“, weiß Meyer – und daher fordert er nun: „Es geht nur über den Kampf. Wir müssen jetzt eine Reaktion zeigen.“ Den Willen könne man der Mannschaft nicht absprechen, „doch es fehlt das Leben, der letzte Biss, dass jeder für den anderen rennt und kämpft“, analysiert der Coach.

Das wird gegen Hameln bitter erforderlich sein. Die Gäste verfügen über eine spielstarke Truppe mit gepflegtem Kurzpassspiel, „die den Gegner gern mal kommen lässt, um dann über die starke Offensive erfolgreich zu sein“, berichtet „Toto“. Besonders zu beachten ist beim Tabellenvierten Stürmer Robin Tegtmeyer, der bereits auf sechs Saisontore kommt. Zudem haben die Gäste im offensiven Mittelfeld einen Spieler, der ungemein torgefährlich ist: Sönke-Crispin Wyrwoll hat in dieser Spielzeit schon acht Mal eingenetzt und damit fast so oft getroffen, wie die gesamte Sulinger Mannschaft in sieben Spielen (neun Tore).

„Wir dürfen also nicht den Fehler machen und ins offene Messer laufen“, meint Thorolf Meyer. Daher wird sich der TuS Sulingen auch von seinem einstudierten Offensivpressing verabschieden, diesmal die Kompaktheit wählen, um Konterrisiken zu vermeiden. „Wir müssen die Räume im Mittelfeld zustellen, dürfen den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen. Das ist ganz wichtig“, fordert der 38-Jährige

Dabei wird Dennis Neumann von der Innenverteidigerposition wieder auf die „Sechs“ rücken, da Maarten Schops wegen einer Leistenzerrung zwei Wochen pausieren muss. Wer neben Manuel Meyer dann hinten zentral spielt, darüber sollen die letzten Trainingseindrücke heute Abend entscheiden. „Es gibt verschiedene Varianten. Vielleicht wird es auch eine Bauchentscheidung“, kündigt Coach Meyer an.

flü

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