TuS Sulingen besiegt Barsinghausen 2:1

Die Torausbeute ist noch ausbaufähig

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Aktivposten beim TuS Sulingen: Stürmer Mehmet Koc (li.) war an beiden Toren seines Teams beteiligt.

Sulingen - Von Arne Flügge. Mehmet Koc ist eine ehrliche Haut. Als sich der Ball in der 48. Minute per Bogenlampe zur 2:0-Führung ins Netz des TSV Barsinghausen gesenkt hatte, machte der Stürmer von Fußball-Landesligist TuS Sulingen erst gar keine Anstalten, sich als Torschütze feiern zu lassen.

Er drehte nur zufrieden ab. Denn einen langen Ball von Jona Hardt hatte TSV-Kapitän Andre Brockmann – von Koc bedrängt – in die eigenen Maschen geschaufelt. Es war die Vorentscheidung in einem Spiel, das die Sulinger am Ende mit 2:1 (1:0) gewannen, sich dabei aber das Leben selbst schwer machten.

Denn der TuS Sulingen war über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft gewesen und hatte sich eine Menge Chancen erarbeitet. Doch die meisten wurden einfach nicht genutzt. Dennoch legte TuS-Trainer Maarten Schops anschließend die Hände schützend über seine Spieler. „Wir haben gewonnen, deshalb bin ich zufrieden. Die Jungs haben gut gegen den Ball gearbeitet und diszipliniert gespielt. Leider haben wir nicht mehr Tore gemacht, wir hatten mehr als genug Chancen. Aber auch da werden wir hinkommen“, sagte der 39-Jährige.

Wichtig war Schops, dass sich sein Team wieder an die ausgegebene Marschroute gehalten hat. Die Sulinger begannen gut, nutzten auf dem Kunstrasen die gesamte Breite des Feldes, versuchten, den kompakten Gegner über die Außen zu knacken. Der Erfolg stellte sich bereits nach 13 Minuten ein. Jona Hardt bediente mit einem Pass auf die linke Seite Tim Rieckhof, der einen langgezogenen Ball auf Mehmet Koc spielte. Sulingens Stürmer legte sofort direkt zum durchgelaufenen Rieckhof zurück, der per Kopfball zum 1:0 traf. Eine schöne Kombination, mit der die Barsinghauser Abwehr überfordert war.

Nach der Führung spielten die Gastgeber weiter nach vorn, waren im Abschluss aber zu ungenau. Barsinghausen kam besser auf, nutzte die kleine Schwächephase der Sulinger aber nicht aus. Zumal die TuS-Abwehr auch sehr sicher stand.

Gleich nach dem Wechsel unterlief Barsinghausens Kapitän Andre Brockmann besagtes Eigentor (48.). Neun Minuten später verpasste Pierre Neuse die endgültige Entscheidung, als er mit einem Kopfball nach Flanke des eingewechselten Sören Sandmann freistehend an TSV-Keeper Dominic Beskow scheiterte. Und als dann auch Koc einen Heber aus vielversprechender Situation über das Tor schaufelte (75.), wurden viele der rund 200 Zuschauer schon etwas nervös. Denn Barsinghausen blieb immer in Lauerstellung.

Und nach einer Unachtsamkeit in der Sulinger Defensive markierte Dennis Mehrkens schließlich auch den 1:2-Anschlusstreffer für Barsinghausen. „Da haben wir ein Mal nicht aufgepasst“, räumte Trainer Schops ein. Es war der Auftakt zu einer spannenden Schlussphase, in der es für den TuS noch einige Male recht brenzlig wurde. „Wir sind aber nicht ernsthaft in Gefahr geraten“, urteilte Maarten Schops.

Auf der anderen Seite besaßen die Hausherren weiter die klareren Möglichkeiten. Die größte Chance, endgültig den Deckel draufzulegen, vergab der eingewechselte Salam Garaf, der einen Kopfball mutterseelenallein vor Beskow neben den Kasten drückte. „An der Chancenverwertung müssen wir noch arbeiten. Und das werden wir auch tun“, kündigte der Sulinger Trainer an. Er war insgesamt aber mit der Leistung seiner Mannschaft mehr als zufrieden: „Und dafür haben sich die Jungs heute mit dem dritten Sieg in Folge belohnt.“

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