Abstiegsgefährdeter Landesligist unterliegt TuS Rotenburg 24:36 / „Geben nicht auf“

Sulingen bekommt starken Luka Bruns nicht in den Griff

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Verwandelte von sechs Siebenmetern vier, ließ weitere Chancen aus und blieb beim 24:36 unter seinen Möglichkeiten: Sulingens Rückraumakteur Jannik Knieling (l.). ·

Sulingen - Das Zittern geht drei Begegnungen vor Saisonschluss weiter: Die abstiegsgefährdeten Landesliga-Handballer des TuS Sulingen unterlagen am Sonnabend gegen den Tabellendritten TuS Rotenburg mit 24:36 (11:15). Sulingens Trainer Ingolf Semper nannte einen Grund für die Niederlage: „Nur drei Tore aus dem Rückraum zu werfen, das ist viel zu wenig.“

Weiteres Manko: Die Gastgeber bekamen Rotenburgs Rechtsaußen Luka Bruns, der 16/2 Tore erzielte, nicht in den Griff. Er wurde mehrfach freigespielt und setzte sich auch in Eins-gegen-Eins-Situationen durch. Semper lobte den Linkshänder: „Der hat von seiner körperlichen Athletik und Schnelligkeit nichts in der Landesliga zu suchen. Er ist zu stark.“

Die Sulestädter hatten sich im vorletzten Heimspiel viel vorgenommen, wirkten sogar übermotiviert. Der Schuss ging nach hinten los, denn der Tabellenzehnte lag mit 1:5 (6.) zurück. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, sind mehrfach freistehend an Rotenburgs Torhüter Denis Jäger gescheitert“, monierte Ingolf Semper. Die Gäste machten es besser, bauten ihren Vorsprung auf 13:6 (21.) aus. „Da gingen bei uns die Köpfe runter, die Verunsicherung war groß“, unterstrich der 45-Jährige, der eine Auszeit nahm und neue Anweisungen gab. Danach lief’s besser, und die Hausherren kämpften sich bis zur Pause auf 11:15 heran. Der eingewechselte Tobias Tannert zeichnete sich einige Male aus.

Nach dem Wechsel verkürzte Jannik Knieling (5/4) mit verwandeltem Siebenmeter auf 13:17 (34.), aber eine weitere schwache Phase warf die Heimmannschaft entscheidend zurück – 18:25 (45.). Die Rotenburger, die mehrere Tore über den Gegenstoß markierten, bauten ihren Vorsprung locker auf 32:22 (54.) aus.

„Wir sind in der Abwehr den einen oder anderen Schritt zu spät gekommen“, nannte Semper einen weiteren Schwachpunkt. Er blickte bereits voraus: „Wir geben nicht auf. Wir haben noch alle Möglichkeiten selbst in der Hand. Ich hoffe, uns gelingt am Sonnabend bei der HSG Verden-Aller ein Befreiungsschlag.“ · mbo

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