Sulingen arbeitet vor Pokal-Derby an Zielstrebigkeit / Wetschen bangt um Führungsspieler

Mehr Platz zum Austoben

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Wenn Sulingens Jona Hardt (r.) auf der Außenbahn Platz hat, ist er kaum zu bremsen. Diese Erfahrung musste zum Liga-Auftakt schon Wetschens Murat Demirli (l.) machen.

Sulingen - Der Landesliga-Auftakt des TSV Wetschen hat Selbstvertrauen gegeben, aber auch die Reihen gelichtet. Beim 0:0 am Samstag zu Hause gegen den TuS Sulingen hat das Aufsteiger-Team von Trainer Uwe Küpker gezeigt, dass es kein Fallobst für etablierte Landesligisten ist. „Die Jungs waren kaputt, aber das Spiel hat gezeigt, dass sich unser Aufwand in der Vorbereitung gelohnt hat, dass Spieler und Trainer nicht komplett daneben gelangt haben“, sagt der TSV-Coach. Heute Abend (19.00 Uhr) müssen sie es wieder beweisen, dieses Mal jedoch auswärts in Sulingen beim Zweitrunden-Spiel des Bezirkspokals. „Wir würden das Ergebnis gerne wieder nehmen. Von mir aus könnten wir direkt mit dem Elfmeterschießen beginnen“, scherzt Küpker, der bedauert, dass es innerhalb weniger Tage zum zweiten Derby kommt: „Dadurch verliert das Duell leider etwas seinen Charakter.“

Noch ärgerlicher ist es für den Aufsteiger, dass er auf einige Spieler verzichten muss: Andre Krause ist noch im Urlaub, während sich Dino Maieli (Oberschenkelprobleme), Ricardo Tenti (Sprunggelenk) und Nils Unger (dicker Fuß) mit Blessuren aus dem Samstagsspiel rumschleppen. „In der Summe ist das ein bisschen viel. Das sind drei Führungsspieler, daher gibt es mit Sicherheit günstigere Tage, um gegen den TuS Sulingen zu spielen“, sagt Küpker. Doch nicht nur aufgrund der Personalknappheit dürfte es für die Wetscher heute schwieriger werden. Beim Liga-Auftakt kam ihnen ihr kleiner Platz entgegen. Die Spielfeldausmaße vereinfachten es, die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen gering zu halten, schnell zu verschieben, Druck auf den Ballführenden auszuüben. Dafür wird im Sulinger Sportpark noch mehr Laufarbeit nötig sein. „Wir wussten schon im Vorfeld, dass es für uns in Wetschen aufgrund des kleinen Platzes nicht einfach wird, uns Chancen herauszuarbeiten“, sagte TuS-Trainer Maarten Schops.

Heute dürften gerade Außenspieler wie Salam Garaf (Schops: „Wir müssen sehen, ob es schon für 90 Minuten reicht“), Rajann Leymann oder der in Wetschen schon starke 18-jährige Jona Hardt (Schops: „Er ist absolut schon eine Verstärkung für uns“) noch mehr Chancen bekommen, ihre Schnelligkeit auszuspielen. „Wir müssen an unserer Spielidee nichts ändern. Wenn wir offensiv noch eine Schippe drauflegen und defensiv so gut spielen wie zuletzt, bin ich sicher, dass wir weiterkommen“, erläutert der TuS-Trainer, der noch um die Einsätze von Tomasz Tomasik, Dennis Neumann und Sören Sandmann bangt.

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