Für Sudweyhes Trainer beginnt die Saison gegen den TuS Sulingen so richtig

Freund denkt nicht daran, das „Bonbon“ abzuschenken

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Selbst Mehmet Koc hatte bei Sulingens Ligastart Ladehemmung. Diese möchte er heute im Bezirkspokalspiel in Sudweyhe ablegen. In der ersten Runde gegen Wetschen hatte Koc schon gezeigt, dass er immer noch weiß, wo die Kiste steht.

Sudweyhe - Pflichtspiel-Premiere an der Seitenlinie: Wenn der TuS Sudweyhe heute Abend (19.00 Uhr) den Landesligisten TuS Sulingen erwartet, wird Wilco Freund erstmals direkt in das Sudweyher Saisongeschehen 2014/15 eingreifen. Nach zwölf Tagen Urlaub, in denen der 47-Jährige zwei Spiele verpasst hatte, brennt der Fußball-Lehrer.

„Ich habe mich natürlich ständig auf dem Laufenden gehalten“, sagt Freund: „Die ersten beiden Pflichtspiele (5:3 n. E. im Pokal gegen Bruchhausen, 0:2 in der Liga gegen Twistringen, Anm. d. Red.) waren nicht so gut, weil wir uns einfach zu wenige Torchancen herausgearbeitet haben. Stattdessen haben wir den Gegnern zu viele Freiheiten gestattet.“

Dabei sei die Vorbereitung zuvor „richtig gut gelaufen“, erinnert sich der Trainer: „Deshalb mache ich mir auch überhaupt keine Sorgen, nur weil wir jetzt mal ein Spiel verloren haben.“

Auch wenn der Bezirksliga-Aufsteiger heute gegen den ambitionierten Landesligisten ausscheiden sollte, werden in Sudweyhe keine Alarmglocken schrillen. „Es ist doch allen klar, dass wir gegen den TuS Sulingen der krasse Außenseiter sind“, sagt Freund: „Wir sehen das Spiel als Bonbon.“ Der 47-Jährige schiebt im selben Atemzug hinterher: „Wir werden unsere Chance suchen, dürfen keine Angst haben.“

Für Freunds Stützpunkt- Trainerkollegen Walter Brinkmann kommt die heutige Pokalbegegnung gelegen: „Für uns ist es ein Vorteil, nach dem ärgerlichen Liga-Start direkt wieder zu spielen“, sagt der 52-Jährige: „Sudweyhe ist zwar ein technisch starkes und junges Team, aber wir müssen uns durchsetzen, keine Frage.“ Deshalb wird Brinkmann gegen Sudweyhe auch keine Experimente vornehmen. „Ich plane keine großen Veränderungen in der Mannschaft“, unterstreicht der Sulinger Coach: „Wir müssen uns in den kommenden drei, vier, fünf Spielen erst einmal finden. Die Möglichkeiten sich zu präsentieren, hatten alle in der Vorbereitungszeit.“ Zwischen den Pfosten könnte es gegenüber dem Tündern-Spiel (0:2) jedoch eine Änderung geben. Falls es David Schröders berufliche Situation zulässt, wird er im Pokal anstelle von Marc Jamieson spielen, kündigt Brinkmann an.

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