Sudweyhes Stürmer hat einen Lauf / „Ein wichtiger Sieg“ / Lob vom Trainer-Papa

Maik Behrens – immer volle Pulle

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Starker Auftritt gegen Rehden II: Sudweyhes Stürmer Maik Behrens (vorn). Malte Pirngruber (hinten) gratuliert.

Kreis-Diepholz - Von Arne Flügge. SudweyheKreis-Diepholz - Von Arne Flügge. Es lief die 89. Minute, der Ball kam zu Maik Behrens. Mutterseelenallein stand der Stürmer des TuS Sudweyhe vor dem Kasten von Rehdens Keeper Tim Becker – und jagte die Kugel aus fünf Metern in die dritte Etage! „Was soll ich sagen“, seufzte der 21- Jährige: „Der muss rein. Das war soooo schlecht...“

Doch es war ihm zu verzeihen. Auch, dass Behrens in der Partie noch zuvor zwei weitere 100-prozentige Möglichkeiten hatte liegen lassen. Schließlich stand es zu diesem Zeitpunkt schon 5:2 für den TuS Sudweyhe – und Maik Behrens hatte mit zwei Toren und zwei herausgeholten Elfmetern wesentlich zum Erfolg seiner Mannschaft beigetragen.

„In letzter Zeit läuft es ganz gut für mich“, grinste Behrens. In der Vorwoche hatte er gegen Wietzen drei Mal getroffen – jetzt der Doppelpack gegen Rehden II. Insgesamt kommt der etwas schlaksig wirkende Angreifer bisher auf 20 Saisontore. „Das ist schon eine gute Ausbeute, so viele Tore hätte ich mir vor der Saison gar nicht zugetraut. Umso schöner, dass es so gut geklappt hat“, sagt der Goalgetter.

Behrens ist ein Sudweyher Urgestein, wenn man das von einem 21-Jährigen so sagen mag. Seit der D-Jugend kickt der Fachoberschüler für den Club. Und nach dem 5:2 gegen Rehden II in der kommenden Saison aller Wahrscheinlichkeit nach auch weiter in der Bezirksliga. „Es war ein wichtiger Sieg. Wir haben jetzt 40 Punkte. Und ich denke mal, wir müssen nicht mehr nach unten blicken“, ist Behrens optimistisch.

Womit er seinem Trainer aus der Seele spricht. Was nicht wundert. Schließlich ist Sudweyhes Coach Uwe Behrens der Papa von Maik. Privat sei der Sohnemann eher „der schüchterne Typ“, erzählt der Vater, auf dem Platz aber sei das ganz anders: „Maik hängt sich immer voll rein, lässt nie die Zügel schleifen.“ Immer volle Pulle also, wobei Behrens ein gutes Zweikampfverhalten, seine Schnelligkeit und eine gute Schusstechnik auszeichnen – bewiesen bei seinem Bogenlampen-Tor am Sonntag zur 4:2-Führung.

Allerdings kann Maik Behrens auch einiges verbessern. „Manchmal steckt er noch zu schnell den Kopf in den Sand, wenn es mal nicht läuft“, sagt sein Trainer. Derzeit aber läuft es ja.

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