Sudweyhes Kops Dressur-Kreismeisterin / Wagenfelds Tenti verteidigt Titel im Springen

Heiligenfeldes Reiterinnen stoßen Bassum vom Thron

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Titelverteidigung erneut gelungen: Zum dritten Mal in Folge siegte Ricardo Tenti (RV Wagenfeld) im Springen (AK Junioren/Junge Reiter).

Sudweyhe - Von Imke Lobstedt-Kruske. Heiligenfeldes Reiterinnen stoßen Abonnement-Sieger Bassum vom Thron und erobern mit der jüngsten Mannschaft des Wettkampfes die Standarte des Kreispferdesportverbandes (KPSV) Diepholz. Das Reit- und Springturnier des RV Sudweyhe mit Kreismeisterschaften hielt so einige Überraschungen und hauchdünne Entscheidungen bereit.

„Endlich hat es geklappt. Wir freuen uns riesig“, stellte eine glückliche Anne Fahrenholz vom RV Heiligenfelde fest. „Unsere Reiterinnen haben tolle Leistungen gezeigt. Alle sind unter 20 Jahre alt, und wir sind besonders stolz darauf, dass wir uns gegen so routinierte Mannschaften wie Bassum durchsetzen konnten“, unterstrich die Team-Chefin. In exakt derselben Besetzung wie 2013, als das Team Bronze errang, ging die Equipe wieder an den Start. Natalie Haijenga und Franziska Richter absolvierten die Dressur, Justine Platter und Stefanie Nelson die Teilprüfung Springen. Eine ausgezeichnete Mannschaftsdressur, für die es Wertnote 8,1 gab, machte den Sieg perfekt. Den Silberrang nahm der RV Wagenfeld ein, der seit vielen Jahren als treuer Stammgast der Kreiswettkämpfe wiederum seine Form bestätigte. Horst Immoor stellte die Mannschaft vor.

Bronze ging an die Gastgeber. „Das ist total cool!“, freute sich Sudweyhes Mannschaftsführerin Friederike Kops. „Wir hatten sehr ausgeglichene Leistungen in Dressur und Springen und sind eine super Mannschaftsdressur geritten. Wir freuen uns sehr, dass wir zu Hause so erfolgreich sind“, bekräftigte sie.

Mega-cool war natürlich auch Kops’ Leistung als Einzelstarterin. In der Dressur (AK Reiter) holte sie sich den Kreistitel auf ihrem 16-jährigen Dartagnon. Bemerkenswert ist, dass ihr das nach 2008 nun zum zweiten Mal mit demselben Pferd gelang. Die Medaillensammlung für die Gastgeber komplettierte Madeline Begander, die auf Waterkant HS Einzelbronze gewann. Silke Müller vom RFV Diek-Bassum, ein bekanntes Gesicht auf den vorderen Rängen, freute sich über Silber.

Laura Warrelmann

setzt sich durch

Ein völlig neues Gesicht dagegen eroberte den Meistertitel in der AK Junioren/Junge Reiter. Laura Warrelmann vom RV Heiligenrode auf Dajour setzte sich gegen Vorjahressiegerin Laura Marie Monsig vom RV Stuhr durch. Bronze sicherte sich Ann-Kathrin Melfsen vom RFV Maasen-Sulingen.

Hauchdünne Entscheidungen prägten die Springprüfungen. In der AK Reiter gewann Bianca Fohring vom RFV Aschen Gold vor Ines von Oesen vom RFS Okeler Land. Beide Reiterinnen waren am Ende punktgleich, da Fohring allerdings in der schwereren Prüfung besser abschnitt, ging der Meistertitel an sie. Nur ein Punkt Unterschied lag zwischen Silber- und Bronzemedaille, die an Alexandra Bischoff-Bätjer vom RV Stuhr ging.

Ebenfalls nur ein Punkt Unterschied trennte Platz eins von zwei in der AK Junioren/Junge Reiter. Zum dritten Mal in Folge führte Ricardo Tenti die junge Garde der Springreiter des Kreises Diepholz an. Eine ausgezeichnete, konstante Leistung des Wagenfelders, der mit drei unterschiedlichen Pferden seine Titel gewann. Vizemeisterin wurde Antonia Jochims vom RFV Aschen. An dritter Stelle platzierte sich Saskia Oele vom RFV Maasen-Sulingen.

Nach drei sehr ausgefüllten Turniertagen, die mit den Ehrungen der Kreismeister am späten Sonntagnachmittag endeten, hob Uwe Stradtmann, Vorsitzender des KPSV Diepholz, nochmals die sehr guten Leistungen der gestarteten 13 Mannschaften und Einzelreiter hervor.

Fred Schröder, Vorsitzender des RV Sudweyhe, bedankte sich ebenfalls für ausgezeichneten Sport und entschuldigte sich für den eineinhalbstündigen Zeitverzug. „Die Zeiteinteilung hat nicht ganz gepasst“, räumte er ein. Nach insgesamt 29 Prüfungen mit über 1100 Pferden sah man den meisten Beteiligten an, dass sie am äußersten Limit ihrer Kräfte waren. Für einige Prüfungen des regulären Turniers wäre eine Teilnehmerbegrenzung sicherlich sinnvoll gewesen.

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