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A-Jugend Korbballerinnen des TuS Sudweyhe schreiben Geschichte

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Das ist die Meistermannschaft des TuS Sudweyhe – die Jugend 18/19 (hinten v.l.): Alexander Mauz, Beatrice Hauch, Nadja Bothmer, Luisa Schlemm sowie (vorn von links): Nina von Weyhe, Ina Hasselbring, Mareike Spratte und Linn Diersen. Es fehlen Walter Drieling und Katharina Deters.

TuS Sudweyhe, Korbball, A-Jugend - Sie gehörten ohne Frage zur deutschen Korbball-Spitze: Die Jugend 18/19 des TuS Sudweyhe hat in den Jahren 2013 und 2014 mit zwei Titeln als Niedersachsenmeister und zwei Deutschen Vizemeisterschaften fast das Optimum herausgeholt.

Dabei profitierte das Team von Alexander Mauz von der vorzüglichen und sehr stabilen Jugendarbeit des TuS. Wie so viele Mannschaften aus diesem Verein wurde auch dieses Jugendteam beharrlich an Spitzenleistungen herangeführt. Mit einiger Erfahrung aus vielen großen Meisterschaften und dem sicheren Gewinn des Landesmeistertitels im Gepäck bewies Sudweyhe vor allem bei der jüngsten deutschen Meisterschaft im unterfränkischen Dittelbrunn große Stabilität im Spiel. Nach dem Durchmarsch in der Gruppe wurde in der Zwischenrunde die eigene Reserve bezwungen, im Halbfinale hatte der SV Brake beim 14:8 das Nachsehen. Auf diesem Turnier zeigte sich, wie sehr die junge Mannschaft inzwischen gereift war: „Wir haben trotz der sehr ausgeglichenen Begegnungen sehr cool gespielt und einfach unser Spiel durchgezogen. Wie die Mädels das umgesetzt haben, hat mich fasziniert“, lobte Trainer Mauz.

Seinen Meister fand das Mauz-Team am Ende erst im Finale – in Titelverteidiger und Bayernmeister TSV Bergrheinfeld, der das umkämpfte Finale am Ende mit 6:3 für sich entscheiden konnte. Und auch wenn die Mädchen des TuS Sudweyhe am Ende ihrer Jugend-Karriere nicht doch noch die Goldmedaille feiern durften: Das Spitzenteam in grün-weiß hat mit seinen Erfolgen nicht nur beim TuS Sudweyhe historische Spuren hinterlassen. „Ich bin wahnsinnig stolz“, jubelte Trainer Alexander Mauz auch nach der DM-Finalniederlage nicht ohne Grund.

Er profitiert als Coach der Bundesliga-Mannschaft jetzt auch in der Frauenklasse noch von diesem Kader: Luisa Schlemm und Beatrice Hauch schafften auf Anhieb den Sprung in die erste Mannschaft, sind aber auch weiterhin in der Sudweyher Jugend aktiv. Katharina Deters, Mareike Spratte und Nadja Bothmer sind momentan im Ausland oder haben eine Ausbildung in anderen Regionen Deutschlands gestartet. Benita Berger und Ina Hasselbring spielen nicht mehr Korbball.

Die Mannschaft des Vorjahres gibt es also so nicht mehr, was Alexander Mauz durchaus bekümmert: „Das war schon ein verrückter Haufen! Wenn es darauf ankam, waren sie immer voll da und sind marschiert. Ich vermisse die Irren“, scherzt der Coach und blickt immer wieder gern auf die erfolgreiche Zeit mit dieser ganz besonderen Mannschaft zurück.

she

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