Sudweyhes Coach Wilco Freund von der Qualität des Bezirksliga-Aufsteigers überzeugt

„Wir wollen eine Marke werden“

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Cheftrainer Wilco Freund (links) und Co-Trainer Lars Krooß (rechts) freuen sich auf folgende Sudweyher Neuzugänge (v.l.): Kevin Rödel, Niklas Bache, Jan Ahrlich und Lukas Lüdeke. Auf dem Bild fehlt Jannik Theiß.

Sudweyhe - Von Carsten Drösemeyer. Obwohl die Vorbereitung mittlerweile in die heiße Phase geht, wirkt Sudweyhes Trainer Wilco Freund richtig entspannt – ja geradezu tiefenentspannt. Kein Wunder, schließlich hat er seinen ersten Auftrag bereits souverän erfüllt. Nahezu problemfrei führte er den TuS nach dreijähriger Abstinenz wieder in die Fußball-Bezirksliga zurück. Und dies sogar als unangefochtener Kreisliga-Meister.

Ein schöner Erfolg, dem laut Freund weitere folgen sollen: „Wir wollen uns jetzt in der Bezirksliga etablieren und dort eine Marke werden. Über genügend spielerische Qualität sollten wir dafür verfügen.“ Zweifelsohne korrekt. Folgerichtig verzichtete der Aufsteiger auf namhafte Neuzugänge, sondern baute in Jan Ahrlich, Lukas Lüdeke, Kevin Rödel, Niklas Bache und Christian Heusmann lediglich vier weitere Youngster aus dem Sudweyher A-Jugend-Landesliga-Talentschuppen in das stabile Mannschaftsgefüge ein. „Wir wollten bewusst nicht zu viele Spieler von außerhalb holen. Einen hätte ich gerne gehabt, doch der hat sich anders entschieden. Aber nicht schlimm. Ich vertraue lieber unserer eingespielten Truppe. Der super Teamgeist ist das größte Pfund, mit dem wir wuchern können“, erläutert Freund den Verzicht auf vermeintliche Hochkaräter.

Zumal der TuS schon über genügend Akteure mit Bezirksliga-Erfahrung verfügt. Ob nun Keeper Mirko Meyer (Freund: „Der hat einen riesigen Schub gemacht. Er spielt jetzt viel besser mit als früher.“) oder die abgezockten Spitzen Nico Riekers und Stephen Bohl („Zwei richtig schnelle Angreifer. In der Bezirksliga bekommen sie hoffentlich noch mehr Raum, da sich in der Kreisliga viele Teams gegen uns hinten reingestellt haben.“) – Sudweyhe kann neben etlichen Rohdiamanten auch auf einige „alte Hasen“ bauen. Eine Mischung, die zu passen scheint.

Nur am Anfang der Saison lief der TuS-Motor noch nicht auf Hochtouren. Aber auch hierfür hat Freund eine logische Begründung parat: „Mit Dominik Voglsinger und mir hatten wir zwei A-Lizenzinhaber als gleichberechtigte Trainer. Das hat die Mannschaft offenbar etwas überfordert. Zwei Alphatiere als Coach zu haben, war wohl zu viel.“

Doch dieses Problem ist ja Schnee von gestern. Sudweyhe und Voglsinger trennten sich frühzeitig und prompt lief es beim TuS. Sogar derart gut, dass der Aufsteiger bei einigen Trainern bereits als Geheimfavorit gehandelt wird. Laut Freund allerdings eine etwas arg optimistische Einschätzung: „Immer mit der Ruhe. Wir wollen natürlich auch eine Klasse höher unser Spiel durchziehen und den Ball laufen lassen. Aber unser primäres Ziel ist es, den Klassenerhalt so früh wie möglich perfekt zu machen. Danach sehen wir weiter.“

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