Sudweyhes Angreifer Nico Zumbruch und sein Faible für exzentrische Star-Stürmer

„Arnautovic? Den fand ich richtig gut“

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Drei Tore nach der Pause für den TuS Sudweyhe: Nico Zumbruch war in Rehden nicht aufzuhalten.

Kreis-Diepholz - Von Arne Flügge. SudweyheKreis-Diepholz - Von Arne Flügge. Auf seinen Fußball-Schuhen steht „CR7“, das Markenzeichen von Superstar Cristiano Ronaldo. Und wenn Nico Zumbruch vom Fußball-Bezirksligisten TuS Sudweyhe seinen schon recht muskulösen Körper leicht hin- und herwippend über den Platz schiebt, erinnert sein Gang auch ein wenig an den von Ex-Werder-Star Marco Arnautovic. Zumbruch scheint ein Faible für exzentrische Stürmer zu haben. Vielleicht, weil er selbst nicht gerade ein Angreifer der Marke „Everybodys Darling“ ist. Ein junger Mann mit Ecken und Kanten, der aber weiß, wo das Tor steht. „Manchmal ist er schon ein bisschen schwierig, aber er reiht sich immer mit ein“, sagt sein Trainer Uwe Behrens.

In der Tat ist Marco Arnautovic das sportliche Vorbild von Nico Zumbruch gewesen. „Den fand ich mal richtig gut“, schmunzelt der eingefleischte Werder-Fan. Allerdings würde er sich – im Gegensatz zum Österreicher – nicht seinen ganzen Körper mit Tatoos vollkleistern lassen. „Vielleicht mal eins oder zwei. Aber bestimmt nicht auf den Waden. So weit geht die Liebe zu Arnautovic dann doch nicht“, grinst der 21-Jährige.

Zumbruch hatte in der Jugend für den TuS Sudweyhe gespielt, wechselte dann vor zwei Jahren zum MTV Riede, ehe der Azubi für Lagerlogistik in diesem Sommer zurückkehrte. „Ich habe mich schnell wieder eingelebt. Die meisten Jungs kenne ich ja noch aus der Jugend“, sagt Zumbruch. Wie auch seinen Trainer. „Nico ist ein Spieler, der sehr schnell ist und ein großes Durchsetzungsvermögen hat“, erklärt TuS-Coach Behrens.

Den Beweis dafür lieferte Nico Zumbruch am Samstag im Auswärtsspiel beim BSV Rehden II. Nach einem 1:3-Pausenrückstand zündete der 21-Jährige den Turbo. Von seinen Mitspieler aber auch exzellent in Szene gesetzt, traf der Angreifer innerhalb von nicht einmal 60 Sekunden zwei Mal (50./51.). „Ich habe schon häufiger zwei Tore erzielt, aber so schnell hintereinander – das gab‘s noch nie“, strahlte der Sudweyher. Doch der Torhunger des bulligen Angreifers war an diesem Tag noch nicht gestillt. In der 66. Minute enteilte er Gegenspieler Taskin Türker und ließ Rehdens Keeper Daniel Pelzel mit einem Flachschuss keine Chance. Der Hattrick des Rückkehrers war perfekt, der 4:3-Sieg damit eingetütet.

„Dieser Sieg wird uns Aufschwung für das Pokalspiel geben“, jubelte der Matchwinner. Heute Abend (18.30 Uhr) empfängt Sudweyhe Landesbergen. Nico Zumbruch wird dabei sein. Natürlich mit „CR7“ auf seinen Fußball-Schuhen.

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