Sudweyhes A-Jugend nun Landesliga-Zweiter / Wetschens Coach Bünte nach 2:3 bedient

Dank Lüdeke drei Punkte in Wunstorf

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Hannes Lüdeke (am Ball) traf für Sudweyhe zum goldenen Tor.

Sudweyhe - Die Wege der JSG Sudweyhe/Lahausen und des JFV Wetschen scheinen sich in der Fußball-Landesliga allmählich zu trennen. Während Sudweyhes A-Jugend sich durch ein 1:0 (1:0) beim 1.FC Wunstorf auf Rang zwei verbesserte, rutschte Wetschen durch eine 2:3 (2:1) Pleite beim TSV Mühlenfeld auf Platz fünf ab.

1.FC Wunstorf - JSG Sudweyhe/Lahausen 0:1 (0:1): „Schön war es zwar nicht, aber das Ergebnis stimmte zumindest. So sitzen wir Arminia Hannover weiterhin dicht im Nacken. Um einen Schönheitspreis ging es in Wunstorf einfach nicht“, brachte Sudweyhes Coach Matthias Bolte den schmucklosen „Dreier“ treffend auf den Punkt. Bereits in der siebten Minute stellten die Gäste die Weichen auf Sieg, als Hannes Lüdeke einen Steilpass erlief und cool vollstreckte. Im Anschluss verflachte die Partie dann zwar immer mehr, doch zumindest ließ Sudweyhes Defensive nichts anbrennen, so dass unterm Strich ein verdienter Sudweyher 1:0-Erfolg stand.

TSV Mühlenfeld – JFV Wetschen 3:2 (1:2): „Wir passen uns leider schwächeren Gegnern immer wieder an“, seufzte Wetschens Trainer Heiner Bünte nach dem bitteren Rückschlag im Kampf um die Spitzenplätze. Denn: Eigentlich wollte sein Team bis Weihnachten richtig durchstarten – aber bereits der Start erwies sich als Rohrkrepierer. Dabei sprach noch bis zur Halbzeit vieles für die Gäste. Per Abstauber brachte Alexander Pestkowski Wetschen in Front (24.) und war auch am 2:1 maßgeblich beteiligt, als er Jessy Imboula in der zweiten Minute der Nachspielzeit mustergültig bediente. Das unnötige Eigentor von Malte Rittmeyer eine Zeigerumdrehung zuvor hatte somit keinen größeren Schaden angerichtet. Dachte der JFV zumindest – sollte sich jedoch täuschen. Nachdem Lukas Heuer freistehend die vorzeitige Entscheidung verpasst hatte (52.), traf Patrick Mesenbring im direkten Gegenzug zum 2:2. Und es kam noch schlimmer: Mit einem abgefälschten Freistoß schoss Marius Brückner die Mühlenfelder zum Sieg und ließ Büntes Laune auf den Gefrierpunkt sinken: „Die Jungs haben zu keiner Zeit ihr Potenzial abgerufen. Keine Laufbereitschaft, kein Kampf, kein Aufbäumen. Vielleicht ist es sogar gut, dass Jessy Imboula kurz vor Schluss das mögliche 3:3 vergeben hat. So war es ein Dämpfer zur richtigen Zeit. Momentan brauchen wir nicht nach oben zu schauen. Die Jungs müssen lernen, nicht immer nur gegen Spitzenteams zu glänzen. Auch gegen solche Mannschaften muss man auch mal am Limit agieren, wenn man punkten will.“

drö

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