TuS kassiert zwei Niederlagen zum Auftakt

Sudweyhe verpatzt Playoff-Start

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Präsentierte sich stark am Korb, konnte die Sudweyher Niederlagen aber auch nicht verhindern: Emma Scibbe.

Bremen – Langsam wird es eng für die Korbballerinnen des TuS Sudweyhe. Am ersten Spieltag der Playoffs – in denen es nur noch gegen die Konkurrenten aus der ersten Tabellenhälfte geht – sammelte der Bundesligist keine Punkte. Gegen den Oldenbroker TV unterlag Sudweyhe klar mit 3:10, und gegen TB Stöcken gab sich der TuS knapp mit 8:10 geschlagen. Den Abstieg aus der Korbball-Bundesliga verhindern – darum geht es für die Mannschaften der unteren Tabellenhälfte in den Playoffs. Für den TSV Barrien wird es trotz eines 9:7-Sieges gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst schwer, die Klasse zu halten. Der TSV Heiligenrode besiegte Barrien knapp (13:12), unterlag jedoch dem FC Gessel-Leerßen mit 3:8. In der zweiten Partie musste sich der FC jedoch der TSG geschlagen geben (5:11).

TuS Sudweyhe - Oldenbroker TV 3:10 (3:4): Um das Ticket zur Deutschen Meisterschaft (DM) in eigener Halle zu lösen, sollten gegen Oldenbrok unbedingt zwei Punkte her. Doch der Gegner aus Weser-Ems fand besser ins Spiel. Erst kurz vor der Pause verkürzte Sudweyhe auf 3:4. „Leider kam die Halbzeit zum völlig falschen Zeitpunkt“, erklärte Sudweyhes Spielerin Julia Hoffmann. Nach dem Seitenwechsel war der Spielfluss wieder dahin, und Oldenbrok zog weiter davon. Der große Wunsch und damit auch Druck nach einem Sieg stand den Spielerinnen im Weg: Vor allem am Aufbauspiel und Abschluss haperte es. „Ohne Korberfolg in der zweiten Hälfte gewinnst du gegen eine Mannschaft wie Oldenbrok kein Spiel“, so Hoffmann.

TuS Sudweyhe - TB Stöcken 8:10 (6:5): In diese Partie startete Sudweyhe deutlich besser und spielte befreit auf. „Endlich trugen unsere Aktionen Früchte“, freute sich Julia Hoffmann. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit erspielte sich die Mannschaft von Andrea Bothmer eine knappe 6:5-Führung. Stöcken drehte jedoch ab der 35. Minute noch mal richtig auf. Innerhalb von drei Minuten kassierte der potenzielle DM-Teilnehmer vier Gegenkörbe und geriet in Rückstand. Plötzlich bekam der TuS Probleme in der Abwehr und gab den Sieg in den letzten Minuten aus der Hand – 8:10. „Wir sind zurzeit einfach nicht cool genug, eine Führung über die Zeit zu bringen“, ärgerte sich Hoffmann über die Niederlage.

TSV Heiligenrode - TSV Barrien 13:12 (3:4): Vor Spielbeginn musste Heiligenrode einen Rückschlag hinnehmen: Korbfrau Malin Kortkamp überschritt bei einer unangekündigten Messung die Maximalgröße und darf damit in dieser Spielzeit nicht mehr als Korbfrau agieren. Doch Ersatzkorbfrau Samantha Pörschke zeigte eine gute Leistung und trug mit vier Treffern maßgeblich zum Sieg bei. Geprägt wurde das Spiel vor allem durch hohes Tempo. Trotzdem schaffte es kein Team, sich deutlich abzusetzen. Erst kurz vor Schluss erspielte sich Heiligenrode eine Zwei-Körbe-Führung. „Wir haben das Spiel am Ende durch unnötige Ballverluste verloren. Wir hatten aber Spaß und haben zu unserer Sicherheit im Abschluss zurückgefunden“, analysierte Barriens Spielertrainerin Anna Seevers.

Einen wichtigen Sieg feierten die Gesselerinnen um Marieke Brüning in der Abstiegsrunde gegen Heiligenrode.

TSV Barrien - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 9:7 (6:6): Nach einem unkonzentrierten Start beider Teams ging Barrien mit zwei Treffern in Führung, ehe die TSG ausglich – 6:6. Nach dem Seitenwechsel erwischte Barrien erneut den besseren Start und gab die Punkte trotz eines erneuten Ausgleichs nicht mehr aus der Hand. „Der Sieg geht verdient nach Barrien. Wir agierten zu unruhig, und jeder wollte für sich zu viel, anstatt als Team zu agieren“, zeigte sich TSG-Trainerin Camilla Hahn unzufrieden.

FC Gessel-Leerßen - TSV Heiligenrode 8:3 (5:2): Bereits nach fünf Minuten führte der Aufsteiger aus Gessel mit 3:0. Und auch der erste Heiligenroder Treffer ließ den Knoten nicht platzen, sodass das Team von Anja Brüning zur Halbzeit mit 5:2 in Front lag. Auch in der zweiten Hälfte baute Gessel den Vorsprung weiter aus, und Heiligenrode verpasste es, freie Chancen oder Strafwürfe zu nutzen. „Drei Körbe sind eindeutig zu wenig – die Leistung aus dem ersten Spiel konnten wir nicht noch einmal aufs Feld bringen“, sagte Burgdorf. „Das war eine tolle Mannschaftsleistung, und wir halten damit den Sieben-Punkte-Vorsprung auf Barrien – das war wichtig“, erklärte Anja Brüning.

FC Gessel-Leerßen - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 5:11 (5:5): Gessel gelang es, den Schwung aus dem ersten Spiel mitzunehmen: Nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Aufeinandertreffen der Saison agierte der FC diesmal zunächst auf Augenhöhe. Mit einem gerechten Unentschieden ging es in die Halbzeit. „Leider fand der Ball später zu selten den Weg in den Korb – Kraft sowie Konzentration waren weg“, fasste Brüning zusammen. Seckenhausens Korbfrau leitete daraufhin einige Konter ein, „und die Mädels um Lena Meyer, die einen starken Tag erwischt hatte, haben sich schnell und flexibel gezeigt. So haben wir den Sieg schließlich ungefährdet nach Hause gebracht“, freute sich Hahn.   nk

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