Verdienter Sieg im Kreisliga-Spitzenspiel / Maltzahn schwärmt: „Ich habe ein sehr gutes Team“

3:1 – Sudweyhe rückt an Stuhr ran

Des einen Freud’ ist des anderen Leid: Während sich Sudweyhes Malte Ulrich (3. von links) für sein Führungstor feiern lässt, muss Stuhrs Keeper Benjamin Skupin (vorne) den Ball aus dem Netz holen.

Sudweyhe - Von Sebastian Peter· Das erhoffte Spektakel war’s zwar nicht, aber eben beileibe auch kein lahmes Gekicke: Im Spitzenspiel zwischen dem TuS Sudweyhe und dem TV Stuhr, immerhin die treffsichersten Teams der Fußball-Kreisliga, fielen gestern vier Tore – drei für die Gastgeber, nur eines für die Gäste. Dank des 3:1 (1:0)-Erfolgs rückte Sudweyhe bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten Stuhr heran.

„Wir haben guten Fußball gezeigt und nichts anbrennen lassen. Ich habe eben ein sehr gutes Team – und jetzt sind wir oben dran“, freute sich Sudweyhes Trainer Jürgen Maltzahn. Sein Stuhrer Kollege Holger Zander war natürlich nicht so gut drauf und machte aus seiner großen Enttäuschung auch keinen Hehl: „Die Niederlage ist absolut in Ordnung, da gibt’s nichts dran zu deuteln. Sudweyhe war uns immer einen Schritt voraus. Und wir haben heute alles falsch gemacht, was in den letzten Wochen noch richtig gut war.“

Damit meinte er vor allem elementare Dinge wie Lauf- und Kampfbereitschaft, aber auch Spielfreude. In all diesen Bereichen war Sudweyhe den Stuhrern in der ersten Hälfte um einiges voraus. Die Hausherren erarbeiteten sich eine klare Dominanz und einige dicke Chancen. Die meisten davon hatte Malte Ulrich. Der Routinier im blutjungen TuS-Team setzte die meisten Akzente, beschwor aus dem linken Mittelfeld ständig Gefahr herauf. Aber: Er scheiterte eben auch drei Mal in aussichtsreichen Positionen (6./12./40.). Doch Ulrich gab nicht auf – und belohnte sich dafür. Nach Thorsten Wegers Pass und Bastian Erlebachs Kopfballverlängerung war er zur Stelle und schob zum längst fälligen 1:0 ein (43.). „Wir hätten in der ersten Halbzeit schon alles klarmachen müssen“, monierte Maltzahn, dass es zunächst bei diesem einen Treffer blieb.

In der Pause nahmen sich die bis dahin sehr schwachen Stuhrer offenbar noch mal einiges vor, zumindest traten sie nach Wiederanpfiff – zumindest phasenweise – wesentlich entschlossener auf. Doch das nächste Tor schoss Sudweyhes Bastian Erlebach. Aus gut und gerne 35 Metern überwand er Stuhrs zu weit aufgerückten Keeper Benjamin Skupin per Heber zum 2:0 (57.).

Mit der komfortablen Führung im Rücken beschränkten sich die Gastgeber fortan auf das Nötigste. „Warum auch immer“, rätselte Maltzahn. Stuhr schaffte durch den gerade eingewechselten Florian Steib-Golles den Anschlusstreffer (72.) und hoffte nun auf mehr. Doch die sonst so starke Offensive um Torjäger Philip Schröer, der gegen Marc von Weyhe kaum einen Stich bekam, war gestern einfach zu harmlos. Und das frustete: In der Nachspielzeit handelte sich Gezim Kelani wegen Ballwegschlagens Gelb-Rot ein (90.+2). Sudweyhe kannte indes keine Gnade und legte noch das 3:1 nach. Nach Vorlage von Patrick Janssen setzte Arne Janssen den Schlusspunkt (90.+4) zum umjubelten Sieg im Spitzenspiel.

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