Korbballerinnen wollen Heim-DM nicht verpassen / Bundesliga startet in Stuhr

Sudweyhe hat Leeste im Kopf

Die Deutsche Meisterschaft 2020 wird in Leeste ausgetragen: Da will Alina Ehlers (Mitte) mit Ausrichter TuS Sudweyhe natürlich dabei sein. Foto: westermann

Stuhr - Von Neele Knief. Die intensive Vorbereitung hat ein Ende: Für die Bundesliga-Korbballerinnen geht es am Wochenende endlich wieder um Punkte. In Stuhr-Moordeich treffen die Teams um Aufsteiger Gessel-Leerßen beim Saisonauftakt am Sonntag (ab 10.00 Uhr) aufeinander.

Für die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst ist klar: Diesmal muss die Leistung stimmen, um den Abstieg zu verhindern – auf Schützenhilfe darf und will man sich nicht verlassen. „Letztes Jahr hat uns Thedinghausen vor dem Abstieg bewahrt. Jetzt rettet uns nur noch unsere eigene Qualität“, findet Trainerin Camilla Hahn klare Worte. Kompensieren muss die TSG dabei vor allem den Ausfall von Jana Harms, die nach einem Kreuzbandriss noch nicht wieder einsatzfähig ist. Helfen sollen drei Spielerinnen aus der A-Jugend. „Die drei haben sich gut integriert, wir müssen aber noch abwarten, wie ihnen die Doppelbelastung bekommt“, sagt Hahn. Durch ein verändertes System will die Mannschaft mehr Schwung in ihr Spiel bringen, sodass am Ende ein guter Platz im Mittelfeld herausspringt.

Der TuS Sudweyhe muss auf Merrit Eilers verzichten. Aufgrund eines Auslandsaufenthaltes fehlt „uns ein großer Rückhalt in der Deckung und ihre Kreativität im Angriff“, erklärt Kapitänin Julia Hoffmann. Verstärkung bekam das Team durch Emma Scibbe aus der eigenen Jugend. Auch Lilia Slanitz, die sich in den vergangenen Jahren um ihren Nachwuchs gekümmert hatte, vermisste den Korbball-Sport und kehrt zurück in die Mannschaft. Sudweyhe hat sich ein klares Ziel gesetzt: die Qualifikation zur 52. Deutschen Meisterschaft in Leeste am 9. und 10. Mai 2020. „Unsere Heim-DM wollen wir natürlich nicht verpassen“, betont Hoffmann. Dafür hat Sudweyhe die Intensität erhöht und den Fokus in der Vorbereitung vor allem auf Kondition und den Korbwurf gelegt.

Beim TSV Barrien gab es einen Trainerwechsel. Manfred Otto, der die Mannschaft lange begleitet hat, widmet sich wieder mehr der Nachwuchsarbeit und übergab den Job an Anna Seevers. „Wir können uns gar nicht oft genug bei Manfred bedanken“, findet Seevers, die in Zukunft als Spielertrainerin agieren wird. Wegen des spontanen Trainerwechsels ist die Mannschaft etwas später in die Vorbereitung gestartet, konnte aber dennoch einige neue Ideen in den Trainingsspielen umsetzen. „An unserem Grundgerüst und der Spielphilosophie wird sich nichts ändern. Wir haben an einigen Problemzonen gearbeitet, das Training etwas verändert und das eine oder andere Experiment gestartet“, erklärt Seevers. Als Ziel setzt sich der TSV ein positives Korbverhältnis und eine verletzungsfreie Saison.

Der TSV Heiligenrode konnte die Vorbereitung nicht in heimischer Halle absolvieren: „Wir haben in den Sommerferien keine Hallenzeit und haben daher Spiele bei verschiedenen Teams absolviert“, schildert die Trainerin Dagmar Schnelle. Dabei ging es vor allem um das Verbessern des Zusammenspiels. Außerdem wurde in den letzten Wochen verstärkt an den Korbwurftechniken gefeilt. Als Saisonziel gibt Schnelle mindestens Platz fünf vor.

Anja Brüning wird sich mit dem FC Gessel-Leerßen das erste Mal in der Bundesliga Nord beweisen. Nach dem Aufstieg hat das Team den Trainerstab aufgerüstet und holte einen Fitnesscoach mit ins Boot. Durch den Wechsel von Zoe Turner und die Babypause von Celine Gierth benötigte der FC Verstärkung. Gefunden hat Brüning diese in Person von Nele Willmann, die nach drei Jahren Abstinenz wieder zum Korbball gefunden hat. Dreimal wöchentlich arbeitete die Mannschaft an neuen Spielzügen und setzte neue Impulse. „Ziel sollte auf jeden Fall der Klassenerhalt sein, aber ich denke, dass wir auch für die eine oder andere Überraschung gut sein werden“, zeigte sich Brüning optimistisch.

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