Wichtige Punkte für TSG Seckenhausen

Korbball-Bundesliga: Sudweyhe jubelt über die Playoffs

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Beste Werferin aus dem Kreis Diepholz: Seckenhausens Lena Meyer erzielte 24 Körbe.

Stöcken - Von Zoe Turner. Es geht in die Play-offs! Die letzten Duelle, bevor sich die Korbball-Bundesliga aufteilt, gingen am Sonntag in Hannover über die Bühne. Der TuS Sudweyhe freute sich über zwei Siege und spielt als Tabellenvierter nun um die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften mit. Für alle anderen Mannschaften des Kreises geht es in der unteren Hälfte um den Klassenverbleib. Die TSG Seckenhausen fuhr zwei wichtige Punkte ein - genau wie der TSV Heiligenrode. Der TSV Barrien kehrte dagegen mit zwei Niederlagen zurück.

TB Stöcken - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 12:8 (8:2): Aufgrund von einigen Krankheitsausfällen griff die TSG in ihrem ersten Spiel auf Jugendspielerin Felicia Perreira zurück, die sich ohne Probleme ins Team eingliederte. Über die ganze Zeit machten die Damen aus Seckenhausen ihrem Gegner das Leben schwer. Vor allem gelang es ihnen in der zweiten Hälfte gut, die Konter zu verhindern. Am Ende verkürzten sie zwar noch, dennoch mussten sie sich geschlagen geben. „Wäre das Spiel fünf Minuten länger gegangen, hätte das Ergebnis auch anders ausgehen können“, erklärte TSG-Spielerin Luise Budig.

TSV Thedinghausen - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 5:15 (2:7): Ein Befreiungsschlag! Alle Probleme der vergangenen Spieltage schienen wie weggeblasen. Die TSG konnte sich souverän und schnell absetzen. Auch A-Jugend-Aushilfe Jana Meiche beteiligte sich mit ihren gekonnt verwandelten Sechsmeter-Freiwürfen maßgeblich am Erfolg. „Es hat richtig Spaß gemacht“, freute sich Budig mit ihrem Team.

TuS Sudweyhe - TSV Heiligenrode 8:5 (5:1): Die Sudweyherinnen kamen gut ins Spiel, und Heiligenrode gelang es nicht, die TuS-Konter zu unterbinden. In der zweiten Halbzeit lief´s beim TSV Heiligenrode etwas besser. Das Team von Dagmar Schnelle erzielte mehr Körbe und kämpfte sich wieder heran. „Die Distanzwürfe von Nadja Burgdorf waren unhaltbar“, lobte sie ihre Spielerin. Trotz einiger Konzentrationsfehler auf Sudweyher Seite entschieden sie das Spiel am Ende für sich. „Es fühlte sich nicht so an, als sei der Sieg jemals in Gefahr gewesen“, lautete das Fazit von Sudweyhes Julia Hoffmann.

Oldenbroker TV - TSV Barrien 14:5 (6:2): Auch die Barrier Spielerinnen hatten personelle Probleme. „Es begann trotzdem ganz passabel für uns“, blickte Trainer Manfred Otto auf das Spiel zurück. Zwar waren Bemühungen im Angriff zu erkennen, aber der Abschluss ließ zu wünschen übrig. Nach zehn Minuten Spielzeit war der Gegner aus Oldenbrok sicher in der Partie und bewies seine Stärke aus dem Rückraum. Dem hatte Ottos Team nichts mehr entgegen zu setzen.

TSV Thedinghausen - TSV Heiligenrode 2:12 (1:4): Für den TSV Heiligenrode stand eine Pflichtaufgabe auf dem Programm. Die Defensive arbeitete zuverlässig, doch in der ersten Halbzeit haperte es daran, die Angriffe mit Körben abzuschließen. So stand’s zur Pause „nur“ 4:1. Danach aber lief es flüssiger. Die Spielerinnen steuerten einem verdienten und klaren Sieg entgegen. „Jetzt können wir mit einem beruhigenden Punktevorsprung in die Playoffs gehen und einiges in den restlichen Spielen ausprobieren und verbessern“, blickt Schnelle bereits auf die letzten drei Spieltage.

Ohne Punkte: Maren Mühlenbruch (re.) verlor zweimal mit Barrien.

TSV Barrien - TuS Sudweyhe 3:8 (1:3): „Nach kurzer Orientierungsphase konnten wir Barrien unser Spiel aufdrücken“, resümierte Sudweyhes Julia Hoffmann nach dem Match. Doch bis zum Pausenpfiff war noch nichts entschieden. Die Barrierinnen stoppten die meisten Konter. „Als in Durchgang zwei auf unserer Seite zunehmend die Kräfte schwanden, konnten wir defensiv jedoch nicht mehr konsequent dagegen halten“, analysierte Manfred Otto.

So gelang es dem TuS Sudweyhe, mit flexiblen Abschlüssen Körbe zu erzielen und noch einen sicheren Sieg einzufahren. „Wir sind sehr froh, in den Playoffs um die deutsche Meisterschaft mitzuspielen“, freut sich Julia Hoffmann mit der gesamten Mannschaft auf das Highlight. Ab jetzt hat Sudweyhe alles selber in der Hand.

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