Korbball-Niedersachsenliga: Kreuzer-Team landet zwei Siege / Gessels Siegtor zwei Minuten vor Schluss

Sudweyhe II erster Tabellenführer

Mit drei Körben trug Helene Sagert dazu bei, dass der FC Gessel-Leerßen zum Niedersachsenliga-Start drei Punkte holte. Archivfoto: Hornung

Kreis-Diepholz - GESSEL (she) · Erster Tabellenführer der Korbball-Niedersachsenliga ist der TuS Sudweyhe II. Nach Siegen gegen den Oldenbroker TV und den TSV Barrien führt das Kreuzer-Team nach dem ersten Spieltag das Klassement an. Bundesliga-Absteiger FC Gessel-Leerßen punktete gegen den Titelverteidiger SV Brake II. Der SC Dünsen erwischte einen Fehlstart und reiste ohne Punkte ab.

SC Dünsen - TSV Thedinghausen 9:12 (6:7): In Abwesenheit von Trainer Frank Schadwinkel startete Dünsen mit einer guten Leistung in die Saison. „Bis zur 30. Minute war das Spiel sehr eng, es kam immer wieder zum Ausgleich – leider ging Thedinghausen dann mit zwei Treffern in Führung, und wir konnten nicht mehr nachlegen“, ärgerte sich SC-Spielerin Maren Wessel. Trotz guten Spiels setzte es für ihre Mannschaft zum Saisonbeginn eine Niederlage.

SV Brake II - FC Gessel-Leerßen 6:6 (1:2): Nach dem Bundesliga-Abstieg wartete auf den FC eine echte Hausnummer: „Gleich gegen den letztjährigen Meister – da waren wir schon gespannt, wo wir stehen“, verriet Coach Nicole Böttcher. Ihre Mannschaft (mit Rückkehrerin Nicole Lüth) startete mit Tempospiel in die Saison, musste anfangs aber die Treffsicherheit bemängeln.

Als Gessel-Leerßen zwischenzeitlich mit 5:2 führte (26. Minute) schien die Vorentscheidung gefallen, doch Brake kam zurück und konnte noch ausgleichen. „Dem Spielverlauf nach können wir mit dem Remis nicht zufrieden sein, aber hätte mir vorher jemand das Ergebnis prognostiziert, wäre ich wohl einverstanden gewesen“, befand Böttcher.

SC Dünsen - TSV Emtinghausen 9:10 (6:5): Diesmal wollte Dünsen es besser machen – und erwischte einen guten Start. Bis zur Pause konnte Emtinghausen auf Abstand gehalten werden. „In der zweiten Halbzeit wollten die Körbe einfach nicht mehr fallen, und so lagen wir mit 6:9 hinten“, ärgerte sich Maren Wessel. Korbgarantin Tania Genthe startete mit einem Hattrick die Aufholjagd, doch am Ende hatte der TSV knapp die Nase vorn.

FC Gessel-Leerßen - TSV Thedinghausen 7:6 (2:3): Wieder machte es der FC spannend. In einer über die gesamte Spielzeit stets engen Partie wechselte die Führung ständig. „Mit einer besseren Chancenverwertung hätten wir uns vielleicht auch absetzen können“, meinte Trainerin Böttcher. Das 7:6 in der 38. Minute brachte schließlich die Entscheidung – Gessel-Leerßen ließ sich auch in der hektischen Schlussphase die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

„Wir sind sehr zufrieden – und Punktspiele machen eben doch viel mehr Spaß, wenn man gewinnt“, freute sich Böttcher.

Oldenbroker TV - TuS Sudweyhe II 9:11 (4:6): Zu Beginn musste Sudweyhe Lehrgeld zahlen, denn mit dem Oldenbroker Angriffsspiel kam das Team um Spielertrainerin Jennifer Kreuzer zunächst nicht zurecht. „Erst als wir hinten besser abgestimmt waren und auch gut herausgespielte Wurfchancen genutzt haben, konnten wir das Spiel drehen“, freute sich Kreuzer. Am Ende siegte der TuS sicher.

TSV Barrien - TSV Ingeln-Oesselse 11:7 (2:5): Aufsteiger und Gastgeber Ingeln-Oesselse hatte seine Auftaktpartie unglücklich verloren und ging nun sehr entschlossen zu Werke. „Das hat uns anfangs sichtlich beeindruckt“, erkannte Barriens Coach Manfred Otto. Erst nach dem Wiederanpfiff präsentierte sich seine neuformierte Mannschaft (mit den Neuzugängen Jana Buchecker und Nina Früchtenicht vom TSV Okel sowie Kristin Rumpsfeld vom TSV Weyhe-Lahausen) konzentriert und viel selbstbewusster, machte weniger Fehler und siegte am Ende deutlich.

TuS Sudweyhe II - TSV Barrien 13:9 (6:4): Wieder lief es am Anfang nicht gut für Barrien. Der TuS hingegen startete konzentriert und konnte sich sofort ein kleines Polster erarbeiten. „In der zweiten Halbzeit haben wir auch in diesem Spiel wieder die Wende angestrebt“, verriet Barriens Manfred Otto; und seine Mannschaft machte ernst. „Barrien ist kurz vor Spielende gefährlich nah herangekommen“, registrierte auch Jennifer Kreuzer.

Als der TSV alles auf eine Karte setzte und aufmachte, baute Sudweyhe die Führung jedoch nervenstark wieder aus. „Am Ende hat uns wohl etwas die Kraft gefehlt“, analysierte ein trotzdem zufriedener Manfred Otto. Jennifer Kreuzer fand vor allem für Top-Scorerin Ute Behrmann lobende Worte, die an diesem Spieltag unter anderem vier Strafwürfe sicher verwandelt hatte.

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