Trendwende gegen VfL Bückeburg?

Stuhrs Coach Stindt bleibt tiefenentspannt

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Wollen am Wochennende unbedingt die zehnte Niederlage im zwölften Spiel vermeiden: Stuhrs Trainerduo Stephan Stindt (li.) und Christian Meyer.

Stuhr - Nachdem Trainer Stephan Stindt nach der 0:2-Niederlage beim Abstiegskandidaten MTV Almstedt vergangene Woche die Qualitätsfrage gestellt hatte, stehen die Landesliga-Fußballer des TV Stuhr dieses Wochenende mehr denn je in der Pflicht. Stindt ist nach der neunten Niederlage im elften Spiel alles andere als zufrieden. Gerade der Blick auf die Tabelle dürfte bei ihm Bauchschmerzen auslösen. Mit lediglich vier Zählern auf der Habenseite belegt der Aufsteiger weiterhin den letzten Tabellenplatz. Da tat die Pleite beim 13. Almstedt besonders weh.

Doch lamentieren will Stindt, der zusammen mit Christian Meyer das Traineramt beim Neuling innehat, nicht: „Wir sind uns alle bewusst, dass die Leistung gegen Almnstedt nicht gut war. Und wir haben das Spiel mit der Mannschaft auch noch einmal aufgearbeitet. Mittlerweile sind aber wieder alle hoch motiviert, es am Wochenende gegen Bückeburg besser zu machen.“

Und die Chancen auf Wiedergutmachung stehen gar nicht einmal so schlecht. Denn auch Stuhrs nächster Heimspielgegener VfL Bückeburg (Sonntag, 15.00 Uhr) schwächelt aktuell, hat aus den zurückliegenden drei Partien lediglich einen Punkt eingenommen. „Ob das jetzt ein Vorteil ist“, betont Stindt, „weiß ich nicht. Angeschlagene Boxer sind immer gefährlich – wir aber somit auch“, erklärt Stuhrs Übungsleiter, der gegen Bückeburg auf Fabian Bischoff, Jan-Hendrik Schwirz (beide privat verhindert) sowie Fynn Rusche (beruflich verhindert) und auf den verletzten Michel Iffländer (Knöchelblessur) am Sonntag verzichten muss.

Doch auch ohne sie wird Stuhr eine schlagfertige Mannschaft auf den Platz bringen. Immerhin lag die Trainingsbeteiligung unter der Woche bei 22 Spielern. „Alle ziehen richtig gut mit, wollen sich gegen Bückeburg besser präsentieren als gegen Almstedt“, informiert Stindt, der den nächsten Gegner als Traditionsmannschaft ansieht, die mannschaftlich geschlossen auftritt und wenig Schachstellen offenbart. „Wir müssen besonders auf Offensivspieler Alexander Bremer aufpassen. Er ist ein richtig guter Torjäger“, weiß der TVS-Trainer. Mit bisher sieben erzielten Treffern liegt Bremer in der Torschützenliste auf Platz fünf.

Viel wichtiger sei Stindt aber, dass sein Team ein anderes Gesicht an den Tag legt als zuletzt: „Auch wenn wir als klarer Außenseiter auftreten, müssen wir von der ersten bis zur letzten Minute kämpferisch voll dagegenhalten und uns deutlich steigern.“ jdi

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