Platz zwei beim Syker Country-Cross

Stuhrerin Lea Jerkovic wird erstmals besiegt

Gute Laune bei den Langstrecklern: Filimon Gazae (Nr. 583) holte sich klar den Halbmarathon-Sieg. Vorn landeten auch Horst Wittmershaus (li.) und Mario Lawendel (re.). Fotos: töb
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Gute Laune bei den Langstrecklern: Filimon Gazae (Nr. 583) holte sich klar den Halbmarathon-Sieg. Vorn landeten auch Horst Wittmershaus (li.) und Mario Lawendel (re.).

Syke - Und es hat alles prima geklappt. Im ersten Jahr nach dem Ausscheiden von Chef-Organisator Dirk Dahme ist die bei den Crossläufern sehr beliebte Serie Syke-Weyher-Cross-Fünfer keineswegs zum Auslaufmodell geworden. Die neue Orga-Crew um Dirk Wittmershaus (73) konnte am Sonntag nach der letzten Serien-Etappe, dem Syker Country-Cross, erleichtert durchatmen. „Es gab zwar hin und wieder Probleme, aber insgesamt sind wir sehr zufrieden. Vor allem die hohen Teilnehmerzahlen haben uns überrascht“, erklärte Dirk Wittmershaus.

Und wahrlich war die Serie wieder ein Starter-Magnet. Insgesamt meldeten sich 887 Teilnehmer mit knapp 2 300 Starts zu den verschiedenen Rennen im Ellernbruch, am Sandberg, am Waldkater und im Friedeholz (zwei Veranstaltungen) an. Das größte Kontingent stellte mit 72 Meldungen der FTSV Jahn Brinkum, gefolgt vom SC Twistringen und dem TuS Sudweyhe (beide 53). Insgesamt nahmen Crosser aus 220 Vereinen an den diversen Läufen teil.

Beim gut 20 Kilometer langen Halbmarathon gab es am Sonntag an den beiden Siegern nichts zu deuteln. Bei den Männern war Filimon Gazae (LG Bremen-Nord), der sich auch mit der Maximalpunktzahl von fünf Zählern den Langstrecken-Seriensieg sicherte, in 1:15:18 Std. einmal mehr eine Klasse für sich. Verfolger Andres Gier (ATS Buntentor) hatte schon mehr als drei Minuten Rückstand. Der Weyher Carsten Hülss (in der Serienwertung Zweiter) kam als Vierter (1:19:53) ins Ziel. Auf den Plätzen neun und zehn landeten Horst Wittmershaus (SC Weyhe/1:23:02) und Mario Lawendel (LC Hansa Stuhr/1:24:20).

„Die Strecke war etwas tief, aber insgesamt sehr gut zu laufen. Im Gegensatz zum Vorjahr war die Ausschilderung auch sehr gut. Meines Wissens hat sich keiner verlaufen“, meinte Horst Wittmershaus, der allerdings etwas darüber rätselte, warum er im Vergleich zum Vorjahr drei Minuten langsamer war: „Keine Ahnung. Eigentlich habe ich mich gut gefühlt“, erklärte der 51-Jährige.

Orga-Leiter Dirk Wittmershaus war rundum zufrieden.

Bei den Frauen war Jenny Vico (ATS Buntentor), die wie Gazae alle Rennen gewann und Seriensiegerin wurde, nicht zu schlagen. Nach 1:34:14 überquerte die Bremerin die Ziellinie und musste lange auf die Zweitplatzierte Imme Menges (SC Weyhe Triathlon/1:40:18) warten. Auf Rang fünf landete Menges’ Teamkollegin Sandra Ehlers (1:44:46).

Eine kleine Überraschung gab es über die Mittelstrecke (6 000 m) bei den Frauen, denn Lea Jerkovic vom LC Hansa Stuhr wurde erstmals besiegt. Die 18-Jährige benötigte 25:28 Minuten und musste sich um mehr als einer Minute der Siegerin Tatjana Mense vom TV Lilienthal geschlagen geben. Seriensiegerin Jerkovic war aber nicht geknickt: „Insgesamt haben die Läufe viel Spaß gemacht und waren gut organisiert. Heute hatte ich keine Chance.“ Eine Revanche beim Stuhrer Silvesterlauf wird es nicht geben, denn die junge Stuhrerin befindet sich im Skiurlaub in Österreich.

Bei den Mittelstrecken-Männern war Philipp Fahrenholz (28/Triathlon-Team Paceheads) nicht zu schlagen. Der ehemalige Triathlet des LC Hansa Stuhr benötigte 22:39 Minuten und landete damit klar vor Sebastian Dierking (TSV Otterndorf/23:26) und Daniel Lang (Tri Team Schwarme/23:40). In der Serienwertung teilten sich Marvin Beneke (LC Hansa Stuhr) und Daniel Lang (Tri Team Schwarme) Platz zwei.

Die beste Serien-Teamleistung aus dem Kreis Diepholz brachte der LC Hansa Stuhr, der sich bei den Männern über die Mittelstrecke den Sieg sicherte.

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