Stuhrer Silvesterlauf vor Rekordbeteiligung / Erstmals Transponder / Sebrantke Optimist

Hansa will Männer-Triple

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Der Silversterlauf in Fahrenhorst steht vor einer neuen Rekordbeteilung. Jetzt muss noch das Wetter mitspielen.

Fahrenhorst - Von Gerd Töbelmann. Wie wird das Wetter? Ist es kalt? Liegt Schnee? Ist der Boden gefroren oder eher matschig? Gibt es vielleicht eine neue Rekordbeteiligung? Alles Fragen, die morgen ab 13.30 Uhr beantwortet werden, wenn der LC Hansa Stuhr im Fahrenhorster Badenholz seinen mittlerweile 38. Silvesterlauf veranstaltet.

So richtig kann noch keine dieser Fragen beantwortet werden. Hansas Clubboss Berthold Buchwald, als Nachfolger von Jan Neubauer auch Orga-Chef, sagt, „dass wir bislang 432Voranmeldungen haben – so viele wie noch nie. Wenn das Wetter mitspielt, könnten wir am Renntag um die 600 Starter haben – und das wäre dann Rekord.“

Von der Streckenbeschaffenheit (es werden Läufe über 13,5, 9,5 und 4,5 Kilometer angeboten) war bis gestern nicht unbedingt Positives zu vermelden. Der Untergrund ist nach Schneefall und Tauwetter unglaublich matschig. Ein erneuter Kälteeinbruch konnte das Geläuf zwar aushärten, dafür würde es aber glatt und damit auch etwas gefährlicher bei Stürzen werden.

Den Topläufern dürfte das egal sein, denn sie werden sich aus Positionskämpfen heraushalten können. Einmal mehr gilt das Augenmerk bei den Favoriten den Lokalmatadoren vom LC Hansa Stuhr, die bei der 37. Auflage die Siege über 4,5 Kilometer (Mario Lawendel) und 9,5 Kilometer (Oliver Sebrantke) einfuhren. Der lange Kanten wurde zur Ein-Mann-Show von Geronimo von Wartburg (LG Kreis Verden). Morgen jedoch wollen die Stuhrer das Männer-Triple, also Siege auf allen drei Strecken, angreifen. „Das haben wir uns zumindest vorgenommen“, weiß Sebrantke zu berichten. Der 38-Jährige wird dabei die längste Strecke in Angriff nehmen, weiß aber auch, „dass das mit einem Sieg wohl schwer wird, wenn Geronimo meldet“n Der Abonnementssieger aus Verden lebt aber mittlerweile in der Schweiz – Erscheinen zu Silvester ungewiss. Die anderen Siege traut Sebrantke seinen Kollegen Lawendel (4,5) und Sebastian Kohlwes/Philipp Fahrenholz (9,5) zu.

Dass Sebrantke die 13,5 Kilometer in Angriff nehmen wird, hat einen handfesten Grund. „Da ist die Belastung für meinen lädierten Oberschenkel nicht so groß wie über die kürzeren Strecken“, erklärte der eigentliche Marathon-Spezialist, der kurz vor Weihnachten noch einmal in der „Röhre“ war, um sich das ärztliche Okay für weitere Starts einzuholen. Offenbar ist es nichts Ernsthaftes, denn der aktuelle Sieger des Bremen-Marathon startete am zweiten Weihnachtstag bei einen Lauf in Buntentor, will in Fahrenhorst gewinnen und liebäugelt sogar damit, heute beim Vor-Silvesterlauf in Uenzen über 6,1 Kilometer anzutreten. Das würde man bestimmt nicht machen, wenn der Muskel kurz vorm Reißen steht.

Erstmals in diesem Jahr müssen alle Teilnehmer einen kleinen Ballast in Form eines Transponders mit auf die Strecke nehmen, der die gelaufene Zeit ermittelt. Damit entfällt der Aufbau einer Zeitmessanlage. Da die Zeitmessung von einer zu bezahlenden Spezialfirma (Run-Timing) abgewickelt wird, musste der Veranstalter die Meldegelder moderat um zwei Euro erhöhen.

Der Startschuss für die kürzeste Strecke erfolgt um 13.30 Uhr. Fünf Minuten später geht das große Feld über 9,5 und 13,5 Kilometer auf den Kurs. Nachmeldungen sind noch bis 13.00 Uhr möglich.

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