Landesligist enttäuscht

Stuhr ohne Aggressivität in der Abwehr – 30:39

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Auch Stuhrs Torhüter Aschkan Sadeghi konnte Sonntag die Abwehrfehler seiner Vorderleute nicht ausbügeln.

Stuhr - Eine schwache Leistung bot am Sonntag Handball-Landesligist HSG Stuhr bei der 30:39 (14:18)-Heimniederlage gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen. „Wir haben den Kampf nicht angenommen und verdient verloren“, unterstrich Stuhrs Trainer Sven Engelmann.

Der 52-Jährige legte nach: „Die Einstellung in der Abwehr passte nicht, wir haben nicht richtig zugegriffen. Es gab heute keinen Lichtblick.“ Auch den zwölffachen Torschützen Christian Schwarze wollte er nicht loben. Der wurfstarke Linkshänder hatte noch reichlich Fahrkarten geworfen.

Die Gastgeber traten ohne die Leistungsträger Christoph Schneider (sein Opa feierte seinen 90. Geburtstag in Lübeck), Tim Kieselhorst (Kindtaufe) und Jan Burgdorf (Polizeidienst) an. „Wir haben nicht den nötigen Einsatz gezeigt“, wetterte Engelmann. Zwar stand die Partie nach einem Tor von Meik Schäfer beim 8:8 (12.) zum achten Mal unentschieden, aber danach zogen die engagierten Gäste auf 12:8 (18.) davon. Diesen Vier-Tore-Vorsprung gaben sie bis zur Pause nicht mehr her.

Nach dem Seitenwechsel bekamen die Hausherren Bützfleths überragenden Mittelmann Nicklas Frank, der 14 Tore warf, nicht unter Kontrolle. Der zweikampfstarke Akteur sorgte beim 32:22 (51.) für die erste Zehn-Tore-Führung des Tabellenfünften. Engelmann änderte mehrfach das Deckungssystem, aber sämtliche Änderungen führten nicht zum Erfolg. Sein Fazit: „Bützfleth war in allen Belangen besser als wir.“

mbo

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