Korbballerinnen verlieren zweimal, bleiben aber Bundesligist / Findorff Meister

TV Stuhr nimmt die fremde Hilfe dankend an

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Romina von Öhsen (beim Wurf) feierte mit Heiligenrode unter anderem einen 15:1-Kantersieg gegen Sudweyhe. ·

Brinkum - Die SG Findorff wieder Meister, der TV Stuhr bleibt drin: Am letzten Spieltag der Korbball-Bundesliga Nord fielen auch die letzten Entscheidungen. Zwar verlor Stuhr zwei Mal, profitierte allerdings von den beiden Niederlagen des Konkurrenten TV Walle-Bremen 1875. An einem turbulenten Spieltag in Brinkum verlor aber auch der TuS Sudweyhe beide Spiele, Vizemeister TSV Heiligenrode musste sich dem TSV Barrien geschlagen geben.

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - Oldenbroker TV 11:9 (4:6): Zwar kam die TSG mit der Oldenbroker Einzeldeckung besser zurecht als noch im Hinspiel, lief aber in der ersten Halbzeit trotzdem immer einem knappen Rückstand hinterher. Erst nach der Pause wendete sich das Blatt zu Gunsten der Gastgeberinnen. Am Ende waren es Pia Züdel und Lena Breitsprecher, die das Spiel für die TSG entschieden. Trainerin Camilla Hahn hatte vor allem einen Punkt zu kritisieren: „Die Korbausbeute hätte noch höher sein können“, erklärte sie.

TSV Barrien - TSV Heiligenrode 4:2 (1:1): „Wir waren auf eine unlösbare Aufgabe eingestellt“, gestand Barriens Coach nach dem Überraschungssieg gegen den Titelkandidaten. Auch, weil Sarah Zieske am Barrier Korb eine starke Leistung zeigte, konnte Heiligenrode nie die Sicherheit im Wurf entwickeln, die das Team von Dagmar Schnelle sonst auszeichnet. „Wir haben es einfach nicht geschafft, den Ball im Netz unterzubringen“, bemängelte Schnelle. Auch der Versuch, Barrien gegen Spielende mit einem Öffnen der Deckung nochmal ins Wanken zu bringen, misslang. „Wir haben gar nicht überragend gespielt, aber an diesem Tag hat das für einen Sieg gegen den Favoriten gereicht“, freute sich Otto, während Schnelle konstatierte, dieses Spiel im Angriff verloren zu haben.

Nach dem 8:8 geht es für

den TVS steil bergab

TV Stuhr - TSV Thedinghausen 8:12 (4:7): Zwar standen die Zeichen für Stuhr bereits auf Klassenerhalt, weil zuvor Konkurrent Walle gegen den Tabellenführer verloren hatte. Trotzdem wollte der Tabellenvorletzte (ohne Katja Freiheit und Jasmin Rudolph, dafür mit Corinna Woltemade) in dieser Partie punkten. Es ging auch gut los. Mit einem Konter-Doppelschlag von Dania Rönner ging Stuhr in Führung, leistete sich aber dann bis zur Pause einen Durchhänger. Dann lief es besser, doch auch der zwischenzeitliche Ausgleich zum 8:8 brachte nicht mehr die Wende, weil Thedinghausen danach seine Chancen eiskalt zum verdienten Sieg nutzte.

TSG Seckenhausen-F. - TuS Sudweyhe 9:7 (4:3): „Das Ding hat die TSG verdient gewonnen“, kommentierte ein konsternierter TuS-Trainer Alexander Mauz. Seine Mannschaft musste auf die erkrankte Bianca Reinert und auf Lilia Slanitz (Urlaub) verzichten, dafür rückten Beatrice Hauch und Katharina Deters aus der Jugend nach, die ihre Sache richtig gut machten. Die TSG jedoch war bestens in Form, lag von Beginn an in Führung und konnte diese nach der Pause auf ein deutliches 8:4 ausbauen. „Da konnten wir uns dann sogar noch eine kleine Flaute erlauben“, analysierte Trainerin Hahn nach dem Überraschungssieg gegen den bereits als DM-Teilnehmer feststehenden TuS.

TV Stuhr - TSV Barrien 4:5 (4:2): Euphorisiert vom Coup gegen Heiligenrode tat sich Barrien gegen gut aufgelegte Stuhrerinnen schwer. Vor der Pause spielte nur der TVS. Logische Folge war eine zwischenzeitliche 4:1-Führung, die Barrien vor dem Halbzeitpfiff noch etwas abmildern konnte. Auch nach dem Seitenwechsel kam das Otto-Team nicht gut in Schwung, konnte sich aber jetzt auf Stuhrer Mängel in der Chancenverwertung verlassen, Korb um Korb aufholen und am Ende feiern. „Das war ein glücklicher Sieg für uns“, resümierte Trainer Otto, der mit Platz vier in der Endabrechnung gleichwohl sehr zufrieden sein konnte. Stuhr hielt trotz der Niederlage die Klasse – als Vorletzter.

TSV Heiligenrode - TuS Sudweyhe 15:1 (9:0): Chancenlos im Spitzenspiel: Nach dieser Klatsche gegen den Tabellennachbarn durfte Sudweyhe froh sein, die DM-Qualifikation schon in der Tasche zu haben. Trainer Mauz litt an der Seitenlinie: „Die Mädels haben sich in eine Negativspirale manövriert, aus der es kein Entrinnen mehr gab. Es machte mich dann fast wahnsinnig, dass du von außen keinen Zugriff mehr auf das Team hast“, klagte er. Heiligenrode spielte die Partie locker zu Ende und landete einen nie gefährdeten Kantersieg. Die Mannschaft von Trainerin Dagmar Schnelle beendet die Saison damit auf Platz zwei und reist im Mai zur DM nach Bayern. „Ich freue mich, dass wir das nach unserem personellen Umbruch so erreichen konnten“, erklärte Schnelle. · she

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