Sattes 5:0 gegen Bassum / Meyer: „Es tut einfach gut, wieder zu gewinnen“

Stuhr ist Rückrunden-Tabellenführer

Auffällige Partie: Stuhrs Linksverteidiger Jan Kondritz (M.) machte seine Seite dicht – und setzte vorne Akzente.
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Auffällige Partie: Stuhrs Linksverteidiger Jan Kondritz (M.) machte seine Seite dicht – und setzte vorne Akzente.

Stuhr – Zu Scherzen war Christian Meyer in dieser Saison der Fußball-Bezirksliga bislang selten aufgelegt. Sein TV Stuhr hatte dem Coach mit schwachen Auftritten mehrfach die Laune verdorben. Gestern Abend aber präsentierte er sich in bester Stimmung. „Wenn man Vorletzter ist, muss man sich eben mal andere Tabellen suchen. Gibt es eigentlich eine Rückrunden-Tabelle? Da müssten wir dann ja ganz oben stehen“, sagte Meyer nach dem überraschend klaren 5:0 (2:0)-Heimsieg gegen den TSV Bassum. Und tatsächlich: Das Tableau mit den Rückrunden-Partien weist Stuhr mit zwei Siegen und nun 7:0-Toren als Spitzenreiter aus – punktgleich mit dem SV Heiligenfelde, der ebenfalls eine bescheidene Hinrunde hingelegt hatte. „Es tut einfach gut, mal wieder Fußballspiele zu gewinnen“, gestand Meyer nach dem zweiten Sieg hintereinander: „Wir sind total zufrieden.“ Bemerkenswert: Seine Mannschaft schoss gestern so viele Tore wie bisher in der gesamten Saison!

So froh die Stuhrer, so ernüchtert die Bassumer. „Die Niederlage ist vielleicht ein bisschen zu hoch ausgefallen, aber ohne Zweifel verdient“, analysierte Trainer Torsten Klein: „Für uns war es ein gebrauchter Tag.“

Die Stuhrer, die in ihrer Startelf auf Kapitän Fabian Bischoff, Torben Drawert und Riccardo Azzarello verzichtet hatten, gingen nach 20 Minuten durch einen Volleyschuss von Timo Wetjen in Führung. Rene Rogalla hatte per Linksflanke aufgelegt. Um die Halbzeit herum machte Stuhr dann schon alles klar: Kurz vor der Pause besorgte Adrian Herrmann – wieder nach Rogalla-Vorlage – das 2:0 (45.). Und kurz danach gelang den Gastgebern ein Doppelschlag. Linksverteidiger Jan Kondritz, der ein Sonderlob von Meyer bekam, setzte nach einem Ausrutscher von TSV-Keeper Leonard Schäfer nach. Wetjen traf daraufhin mit einem Heber die Latte – und Andre Kück nutzte den Abpraller zum 3:0 (49.). Erneut Herrmann gelang mit einem 22-Meter-Lupfer das 4:0 (53.). Und Wetjen setzte mit seinem zweiten Tor nach Drawert-Flanke den Schlusspunkt (66.). Bassums beste Chance hatte Patrik Remmert, der per Freistoß die Unterkante der Latte traf (63.). „Das passte“, seufzte Klein: „Wir hätten noch lange weiterspielen können, ohne ein Tor zu machen.“  mr

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