Durch 6:7-Niederlage kommt es nun am letzten Spieltag zum Showdown gegen Övelgönne

Stuhr ärgert Heiligenfelde

Mit sechs Körben war Lea Reiners (beim Wurf) Brinkums mit Abstand beste Werferin. Foto: westermann
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Mit sechs Körben war Lea Reiners (beim Wurf) Brinkums mit Abstand beste Werferin.

Brake - Von Katharina Drawert. Der TuS Sudweyhe II hat in der Korbball-Niedersachsenliga in Brake seinen Vorsprung auf die Abstiegszone mit einem Sieg und einem Remis vergrößert. Der SV Heiligenfelde, der TSV Heiligenrode II, der TV Stuhr und der FTSV Jahn Brinkum holten je einen Sieg, kassierten aber auch je eine Niederlage. Der SVH verteidigte zwar die Führung, ist jetzt aber punktgleich mit Övelgönne.

SV Brake II - FTSV Jahn Brinkum 7:11 (5:3): Die Brinkumer fanden nur schwer ins Spiel und lagen früh mit zwei Körben zurück. Diesem Rückstand liefen sie zur Pause hinterher. „Wir hatten eine sehr schlechte Wurfausbeute“, berichtete Brinkums Trainer Thorsten Böger. Doch im zweiten Abschnitt machte es sein Team besser, erzielte fünf Körbe in Serie – 8:5. Diesen Vorsprung brachte Brinkum letztlich souverän ins Ziel.

TSV Heiligenrode II - SV Brake I 10:17 (3:10): „Wir kamen nicht in die Gänge und lagen schnell 0:6 zurück“, haderte TSV-Spielerin Meike Solte mit der Anfangsphase. Die Partie war schon zur Halbzeit so gut wie entschieden. Zumindest konnten die Heiligenroderinnen den zweiten Abschnitt ausgeglichen gestalten – 7:7. An der Niederlage änderte dies freilich nichts mehr. Brake zog damit – aufgrund des besseren Korbverhältnisses – an den Heiligenrodern in der Tabelle vorbei.

TuS Sudweyhe II - FTSV Jahn Brinkum 7:1 (4:1): Die Sudweyher Defensive um Korbfrau Bianca Moritz hatte einen starken Tag erwischt. Nicht nur das Kreisspiel, sondern auch die Brinkumer Konter unterband Sudwehye fast in Perfektion. Und durch gute Angriffsaktionen setzte sich das Team von Torsten Hollendiek Korb um Korb ab. „Wir haben unglaublich viele Chancen nicht genutzt und Angriffe nicht konsequent mit Elan durchgespielt“, ärgerte sich Brinkums Trainer Böger. Freude dagegen auf der anderen Seite. „Am Ende kam von Brinkum keine große Gegenwehr mehr. Über die Punkte im Abstiegskampf haben wir uns natürlich sehr gefreut“, sagte TuS-Trainer Hollendiek.

SV Heiligenfelde - TSV Thedinghausen 13:7 (8:5): Gegen einen starken TSV Thedinghausen ging der Aufstiegsaspirant aus Heiligenfelde nach etwas Anlaufschwierigkeit mit drei Körben in Führung. Thedinghausen blieb dran und konnte verkürzte sogar. Doch das Team von Jörg Spalkhaver hielt dem Thedinghausener Druck stand und sicherte sich den Sieg. „Obwohl in diesem Spiel irgendwie die Leichtigkeit fehlte, war es ein verdienter Erfolg“, resümierte Spalkhaver.

TSV Heiligenrode II - TV Stuhr 8:4 (3:4): In der Anfangsphase bestimmten beide Abwehrformationen das Spielgeschehen, sodass der erste Korb erst nach satten zwölf Minuten fiel. Heiligenrode legte zwei Körbe vor, Stuhr fand aber direkt Antworten. „Leider fehlten uns in der zweiten Halbzeit komplett die Ideen und auch das Glück im Angriffsspiel. Heiligenrode spielte dagegen taktisch geschickt und konnte weiter punkten“, fasste Stuhrs Trainer die zweite Hälfte zusammen. „Die Bälle liefen besser und die Abschlüsse konzentrierter. Wir haben als Team gekämpft und verdient gewonnen“, betonte Heiligenrodes Spielerin Meike Solte.

TuS Sudweyhe II - TSV Thedinghausen 9:9 (5:7): „Am Anfang waren wir unkonzentriert und wurden deshalb überrumpelt“, so Torsten Hollendiek, dessen Team nach acht Minuten mit 1:4 zurück lag. Erst in der 18. Minute beim Stand von 3:7 erhöhte Sudwehye das Tempo und startete die Aufholjagd, die fast zum Sieg gereicht hätte. Nach 33. Minuten ging das Hollendiek-Team erstmals in Führung. Thedinghausen gelang kurz vor Schluss durch einen Distanzwurf der Ausgleich. „Wenn man sich beide Halbzeiten anguckt, dann ist es verdient. Es ist genau das gleiche Ergebnis wie im Hinspiel“, sagte Hollendiek. Für sein Team ist der Klassenerhalt in realistische Nähe gerückt.

SV Heiligenfelde - TV Stuhr 6:7 (5:4): Keine der beiden Mannschaften konnte sich korbmäßig absetzen. Das Spiel war bestimmt durch zwei starke Abwehrreihen. Stuhr ging zwischenzeitlich mit 3:1 in Führung, aber Heiligenfelde erkämpfte sich die 5:4-Halbzeitführung. Nach der Pause wurden Körbe zur Mangelware. Birthe Harzmeyer gelang schließlich der Treffer zum 7:6 für Stuhr. „Diese Führung konnten wir bis zum Abpfiff dank lautstarker Unterstützung von der Tribüne und der eigenen Bank verteidigen“, betonte der TVS-Trainer. Sein Gegenüber entgegnete: „Stuhr brachte die Führung gekonnt über die Zeit, obwohl wir noch mal aufgemacht hatten. Das Spiel hätte sowohl die eine als auch die andere Mannschaft gewinnen können.“ Der SV Heiligenfelde bleibt trotz der Niederlage auf dem ersten Tabellenplatz. Am letzten Spieltag geht es gegen den punktgleichen Zweitplatzierten aus Ovelgönne.

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