Stürmer trifft / Brinkum holt Wronski

Mit Mulweme hat Brinkum ein Stilmittel mehr

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Toreschießen gegen den TV Bremen-Walle? Das liegt Marcel Dörgeloh, wie Brinkums Offensivmann mit seinem Doppelpack beim 5:0-Testspielsieg vor zwei Wochen bewies.

Brinkum - Auf der Zielgeraden der Vorbereitung legt der Fußball-Bremen-Ligist Brinkumer SV noch einmal personell nach. Wesley Wronski schließt sich dem Team von Trainer Kristian Arambasic an. Der 21-jährige Deutsch-Ghanaer spielte zuletzt in der dritten niederländischen Liga, ausgebildet wurde er in den Nachwuchsleistungszentren vom 1. FC Köln und von Fortuna Düsseldorf. „Wesley ist im Mittelfeld flexibel einsetzbar“, erklärt Arambasic, „als Sechser, Achter oder Zehner.“

Beim derzeit vorrangigsten Ziel kann Wronski, der ab März ein Studium in Bremen aufnehmen wird, noch nicht mithelfen. „Wir wollen im Oktober noch dabei sein“, fordert Trainer Kristian Arambasic. Er meint die dritte Runde des Bremer Landespokals. Dafür muss heute (18.30 Uhr) ein Sieg beim TV Bremen-Walle 1875 her. Die Gastgeber sind als Bezirksligist natürlich Außenseiter gegen Brinkum, doch Arambasic weiß, „dass es ein Team ist, das unheimlich über das Wir-Gefühl kommt“.

Und der 38-Jährige weiß auch, dass Bremen-Walle gern zum Favoritenschreck avanciert. Im vergangenen Jahr warfen sie im Pokal mit dem FC Union 60 einen Bremen-Ligisten raus, vergangene Woche schlugen sie den Landesligisten SC Borgfeld. „Deshalb unterschätzen wir sie ganz sicher nicht, auch wenn wir die Favoritenrolle natürlich annehmen“, sagt Arambasic, dessen Team vor zwei Wochen mit 5:0 ein Testspiel gegen Bremen-Walle gewonnen hatte. „Doch wir waren uns danach alle einig, dass es mit die stärkste Mannschaft war, gegen die wir in der Vorbereitung gespielt haben“, erinnert sich Arambasic.

Der jüngste Test hat gezeigt, dass der A-Lizenz-Inhaber im Sturm eine wertvolle Alternative mehr hat. Beim 3:1-Sieg gegen den SC Vahr Blockdiek traf Herman Mulweme, der erst vergangene Woche verpflichtet worden war, doppelt. „Er ist physisch extrem robust“, sagt Arambasic: „Er kriegt seine Gräten überall zwischen. Mit ihm haben wir endlich einen richtigen Neuner, der in der Box für Unruhe sorgt.“

Für Wirbel sorgt auch gerne Kai Tönsmeyer, doch er muss nach seiner Hand-OP weiter pausieren. „Wir hoffen, dass er in zwei Wochen wieder ins Lauftraining einsteigen kann“, sagt der Trainer. Gegen Walle fallen zudem die Langzeitverletzten Daniel Block (Kreuzbandriss) und Dimitri Khoroshun (Hüft-OP) aus, Lars Tyca, Steven Holstein und Jannik Bender sind noch im Urlaub. Im Tor steht Mathis Peters, da sich Niklas Frank ins Auslandssemester verabschiedet hat.

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