Stürmer des TuS Sulingen schnürt Dreierpack beim 4:0-Erfolg gegen Hameln

Bei Koc macht‘s wieder Klick

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Hamelns Keeper Frederik Quindt (rechts) und sein Teamkollege Eduard Mittelstedt (links) sind bedient, nachdem Sulingens Goalgetter Mehmet Koc gerade seinen zweiten Streich perfekt gemacht hat. Der dritte Treffer des 33-Jährigen folgte.

Sulingen - Von Daniel Wiechert. Wer sich angesichts von nur einem Treffer des TuS Sulingen in den ersten beiden Landesliga-Spielen schon Sorgen um die Durchschlagskraft der Sulestädter gemacht hat – sie waren unbegründet. Das Team von Trainer Maarten Schops gewann gestern sein Heimspiel gegen die SG Hameln 74 mit 4:0 (2:0). Und damit waren die Gäste noch gut bedient. „Zuletzt hatten wir immer nur bis 20 Meter vor dem gegnerischen Tor gut gespielt, dann aber den letzten Pass vermissen lassen“, sagte Mehmet Koc: „Das war heute zum Glück wieder ganz anders.“

Der 33-Jährige wusste, wovon er sprach. Denn Koc ist in der Spitze des 4-1-4-1-Systems darauf angewiesen, dass ihm jemand Bälle auflegt. So geschehen gestern in der 38. Minute: Salam Garaf steckte an der Kante des Sechzehners auf Koc durch, dieser behielt die Nerven und schob aus 13 Metern unten rechts ein – 1:0.

Nur drei Minuten später wurde der Sulinger Goalgetter erneut mustergültig in Szene gesetzt. Tim Rieckhof hatte viel Raum auf dem linken Flügel, flankte von der Seitenauslinie in die Mitte, wo Koc schneller als Hamelns Eduard Mittelstedt war und die Kugel aus sechs Metern zum 2:0 ins Netz spitzelte. „Wir haben unter der Woche intensiv daran gearbeitet, dass wir zu mehr Abschlüssen kommen. Das hat sich heute ausgezahlt“, erklärte Koc, der nach Wiederanpfiff noch seinen dritten Treffer bejubeln könnte. Last-Minute-Neuzugang Taiki Hirooka lief Hamelns Verteidiger Rik Balk im Strafraum an, erzwang so dessen Fehlpass auf Koc – in bester Torjäger-Manier schob dieser aus elf Metern eiskalt die Kugel zum 3:0 (68.) ins rechte Eck.

Nicht nur wegen dieser Szene gab es Lob für den erst vor ein paar Tagen vom BSV Rehden gekommenen Hirooka. „Taiki hat das heute schon sehr gut gemacht“, lobte Sulingens Dreifach-Torschütze: „Er ist jemand, der das Tempo vorgeben kann. Mal spielt er schnell, mal tritt er auf den Ball. So einer hat vielleicht noch gefehlt.“

Dass der 25-jährige Japaner direkt von Anfang an gespielt hatte, war für Schops nur logisch: „Erstens sind wir von Taikis Qualitäten absolut überzeugt. Zweitens hat er unter der Woche gezeigt, dass sein Fitnessstand richtig gut ist.“

So gut, dass der ballsichere und laufstarke Mittelfeldspieler bis zu seiner Auswechslung in der 87. Minute durchhalten musste. Wodurch Hirooka auch das 4:0 aus nächster Nähe erlebte. Nach einem Eckball der Gäste kam Koc ans Leder, schickte den eingewechselten Lauritz Müller auf die Reise, der nach einem 40-Meter-Sprint links heraus zum ebenfalls kurz zuvor eingewechselten Jona Hardt legte. Und der 18-Jährige blieb cool, versenkte den Ball von links flach ins lange Eck – 4:0 (86.).

„Die Jungs haben sich heute endlich für den Aufwand belohnt, den sie seit dem ersten Trainingstag an den Tag gelegt haben“, sagte TuS-Coach Schops: „Jeder hat alles gegeben, ist an seine Grenzen gegangen.“

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