Startnummer 13

Mehmet Koc – der König des Strafraums

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Jubel am Fließband: Sulingens Stürmer Mehmet Koc ist eine Klasse für sich.

Mehmet Koc - Er  ist ein absoluter Familienmensch. Und das scheint ihn auf dem Platz tatsächlich zu beflügeln. Vor zweieinhalb Jahren war der 32-Jährige vom BSV Rehden nach Sulingen gewechselt.

Im ersten Jahr in der Bezirksliga schoss er 24 Tore, in der abgelaufenen Saison wurde er nach dem Aufstieg sogar Landesliga-Torschützenkönig – mit 29 Treffern. Aktuell kommt er schon wieder auf 13 Tore. Eine Wahnsinnsquote!

Doch Koc bleibt bescheiden. „Natürlich ist es toll, Tore zu schießen. Das macht mir Riesenspaß. Und es ist dann ein riesiges Gefühl, seine Freude herauszulassen“, sagt der Vollblutfußballer: „Doch jedes Tor, das ich schieße, ist auch ein Tor der Mannschaft, ein Tor für die Mannschaft. Denn ohne sie wäre ich nicht so erfolgreich gewesen.“

Doch keine Frage: Koc hat als Stürmer eine besondere Klasse. „Er ist schnell, hat die technischen Voraussetzungen, eine gute Ballannahme und ist eiskalt im Abschluss“, lobt Trainer Walter Brinkmann seinen Stürmer. Hinzu kommen viel Erfahrung „und eine absolut professionelle Einstellung“, wie sein Coach sagt: „Ich habe noch keinen Tag erlebt, an dem es ihm an Willen gefehlt hat. Und diese Leidenschaft beflügelt die Mannschaft.“ Zudem sei Koc „ein toller Mensch, ein fantastischer Kerl“, der nach seinem Wechsel „überhaupt keine Starallüren hatte. Das hat es mir total angetan“, schwärmt Brinkmann.

Die Stärke und die Torgefahr, die Koc ausstrahlt, hat in der Landesliga viele Teams sogar dazu gezwungen, ihr System auf den Stürmer Koc einzustellen. „Manchmal spielt der Gegner mit einer Viererabwehrkette plus einem Manndecker für Mehmet“, berichtet Brinkmann. Eine große Wertschätzung für den Fußballer. Und „Memo“, wie er genannt wird, hat mit dem TuS Sulingen noch große Ziele. „In der letzten Saison sind wir als Aufsteiger Vierter geworden. Das war Wahnsinn. Ich hoffe, wir können das wiederholen.“ Natürlich durch noch möglichst viele Koc-Tore. „20 sollten es in dieser Saison werden. Das wäre super. Wichtiger ist aber, dass wir gewinnen“, sagt der Angreifer, der für Trainer Brinkmann einer „der besten Stürmer der Landesliga“ ist.

Mehmet Koc – ein Mann also ganz ohne Schwächen? „Nein“, lacht der 32-Jährige: „Ich versemmel immer noch genug 100-prozentige Chancen. So ist das nicht.“ Nobody is perfect – was Mehmet Koc gleich noch ein Stück sympathischer macht.

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