Nach Verletzung an der Syndesmose

Kein Gedanke ans Karriereende: Menga bald zurück

Addy-Waku Menga
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Neun Monate lang konnte Addy-Waku Menga aufgrund einer Verletzung nicht mit dem Team trainieren – ein Liga-Spiel verpasst hat er dennoch nicht.

Addy-Waku Menga hat eine schwierige Zeit hinter sich. Nach seiner Verletzung an der Syndesmose hatte er immer wieder Rückschläge zu verkraften. Doch nun steigt der Rehdener wieder ins Training ein.

Rehden – Es ist schon kurios: Am 25. Oktober verletzte sich Addy-Waku Menga beim 1:3 beim VfB Oldenburg an der Syndesmose. Es folgte eine Operation für den Offensivspieler des BSV Rehden. Es gab immer wieder Rückschläge in der Reha. Erst in diesen Tagen steigt der 37-Jährige wieder ins Teamtraining ein. Eine lange Leidenszeit. Doch verpasst hat er aufgrund der Corona-Auszeit kein einziges Regionalliga-Spiel.

„Es war eine schwierige Zeit“, gibt Menga zu: „Natürlich auch wegen Corona. Aber letztlich war es für mich auch Glück im Unglück, weil ich so keine Spiele verpasst habe.“ Derzeit sei er froh, „wieder auf dem Platz stehen zu dürfen und bald wieder loslegen zu können“.

Menga liebt den Fußball – und dankt seiner Familie

An ein Karriereende habe er während seiner Sprunggelenksverletzung keinen Gedanken verschwendet. „Ich liebe einfach diesen Sport – und deshalb habe ich alles dafür getan, um wieder fit zu werden.“ Klar habe es Momente gegeben, in denen es nicht so leicht gewesen sei, die Motivation während der Reha hochzuhalten. Dann sprang sein Umfeld ein. „Familie ist das Wichtigste. Dort hast du deine Ruhe, sie fängt dich auf, wenn es schwierig ist. Sie haben mich immer unterstützt“, betont Menga und bedankt sich auch bei seinem „Netzwerk aus Physiotherapeuten“.

Die Zeit ohne Wettkampfsport nutzte Menga zudem, um für die Karriere nach der Karriere vorzubauen: Er begann eine Umschulung zum Einzelhandelskaufmann bei Berufsbekleidung Leißing in Ibbenbüren. „Ich bin froh, auf diese Schiene geraten zu sein und eine berufliche Perspektive zu sehen“, betont Menga: „Ich gehe jeden Tag mit Freude zur Arbeit und gehe mit Freude nach Hause. Ich bin da echt gesegnet.“

Die Branche dürfte passen. Schließlich gründete Menga vor wenigen Jahren eine eigene Modemarke: „AWM XIII“. Es trägt seine Initialen sowie seine Rückennummer 13 in römischen Zahlen. Anfangs zierte das Logo ausschließlich Caps, mittlerweile finden sich im Sortiment auch Shorts, Pullover oder Sporttaschen: „Wenn ich durch die Straße gehe und jemanden sehe, der meine Sachen trägt, macht mich das einfach stolz.“

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