Landesliga-Frauen 22:26 beim VfL Stade II

Nur Strauß und Fischer Lichtblicke bei Phoenix

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Katja Fischer zeigte noch Normalform. ·

Twistringen - Auswärtsspiele sind für die Landesliga-Handballerinnen der HSG Phoenix ein Graus. Auch beim Tabellenvorletzten VfL Stade II boten sie eine schlechte Leistung und unterlagen mit 22:26 (10:12). „Das war eine große Enttäuschung. Mal wieder stimmte auswärts die Einstellung nicht“, schimpfte Trainer Steffen Mundt.

Einzige Lichtblicke waren Torfrau Kristina Strauß und Katja Fischer. „Großes Lob an die beiden! Ohne Kristinas Paraden hätten wir 40 Gegentore kassieren können. Und ausgerechnet Katja, unsere Älteste, war die einzige Feldspielerin, die sich gegen die Niederlage gestemmt hat und die wirklich etwas reißen wollte“, betonte der Trainer. Von den anderen war er enttäuscht. „Im Gegensatz zu den Stadern sind wir nicht dahin gegangen, wo es weh tut. Wir waren zu pomadig, zu träge. Dann haben sich meine Spielerinnen auch noch mit Nebensachen beschäftigt anstatt Kritik und Hinweise anzunehmen“, ärgerte sich der HSG-Coach. „Fehlerfrei war keine. Aber Selbstkritik ist wohl aus der Mode gekommen, die Fehler werden immer bei anderen gesucht. Das ist frustrierend und macht keinen Spaß mehr“, fand Mundt klare Worte.

Im Angriff standen seine Schützlinge häufig zu dicht auf der 6:0-Abwehr, zudem variierten sie im Abschluss zu wenig. Das Rückzugsverhalten stimmte auch nicht. Eigene erfolgreiche Konter waren auch Fehlanzeige.

Einen 7:12-Rückstand (26.) konnten die Gäste zwar ausgleichen, doch in der Folge kassierten sie acht Gegentreffer am Stück. Das war bereits die Entscheidung. Erst nach dem 18:25 (55.) kamen sie noch ein wenig heran. · an

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