Alle Heimbegegnungen erst einmal abgesagt

Syker Wasserballer sitzen auf dem Trockenen

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Die Instandsetzung des defekten Dachbalkens im Syker Hallenbad soll bis Ende des Monats abgeschlossen sein.

Syke - Von Julian Diekmann. Das hatten sich die Wasserballer des TuS Syke ganz anders vorgestellt: Eigentlich wollte der Bezirksligist seine zahlreichen Heimspiele bis zum 31. März im Syker Hallenbad über die Bühne bringen. Doch daraus wird erst einmal nichts.

Update, 28. März: Reparatur dauert länger
Die Reparaturarbeiten am Syker Hallenbad nehmen offenbar mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich angenommen. Wie die Verwaltung jetzt mitteilt, bleibt das Bad bis einschließlich Karfreitag (19. April) geschlossen.

Wasserballer sitzen seit 19. Februar auf dem Trockenen

Aufgrund eines acht Meter langen durchgehenden Risses in einem der vier tragenden Dachbalken bleiben die Wasserballer momentan auf dem Trockenen sitzen. „Das ist schade, aber wir machen das Beste aus der Situation“, erklärt Hakon Straßheim, der im Syker Team zu den absoluten Leistungsträgern zählt.

Seit dem 19. Februar nun schon ist das Bad Am Lindhof zu. Und „es bleibt weiterhin bis zum 31. März geschlossen“, teilte die Stadt mit. Akute Einsturzgefahr besteht laut Stadtverwaltung aber nicht. Der Schaden sei mit vergleichsweise geringem Aufwand reparierbar, hieß es im Rahmen eines Pressegesprächs im Rathaus. Die Kosten für die Reparatur schätzt Bauamtsleiter Hein Sievers auf etwa 20.000 bis 30.000 Euro. Anfang April soll der Bäderbetrieb wieder aufgenommen werden – wenn alles nach Plan läuft. „Wir hoffen natürlich auf den 31. März“, blickt auch Linksaußen Straßheim optimistisch in die Zukunft.

Hakon Straßheim (im Bild) und seine Wasserballer des TuS Syke müssen sich aktuell gedulden.

Denn die aktuelle Situation ist für die Syker Wasserballer, die am 6. Januar ihr letztes Punktspiel im Syker Hallenbad gegen den Lehrter SV (20:4-Erfolg) bestritten, mehr als unbefriedigend: „Wir haben erst einmal alle Heimspiele, die bereits angesetzt waren, vorsichtshalber abgesagt. Der Ligabetrieb läuft allerdings ganz normal weiter“, berichtet der 30-jährige Straßheim. Vorerst aber ohne die Akteure des TuS Syke.

Wer jetzt aber denkt, dass der aktuelle Bezirksliga-Meister zurzeit auf regelmäßiges Training verzichten muss, der irrt. „Wir haben Glück und dürfen beim SV Bremen von 1910 im Bremer Unibad mittrainieren“, erklärt Speditionskaufmann Straßheim: „Das haben wir unseren Spielern Tim und Nils Weiland zu verdanken, die vor der Saison vom SV Bremen von 1910 zu uns gewechselt sind. Sie haben den Kontakt hergestellt. Seitdem unser Bad in Syke geschlossen ist, trainieren wir nun zweimal die Woche bei den Bremern mit. Dafür sind wir natürlich sehr dankbar.“

Und ganz ohne Spielpraxis sind die Syker auch nicht geblieben. Vergangenes Wochenende stand eigentlich das Heimspiel im Bezirkspokal gegen Hellas Hildesheim III an. „Wir hatten aber glücklicherweise die Möglichkeit, die Partie nach Anderten in Hannover zu verlegen, da dort gerade ein freier Hallenbadtermin zur Verfügung stand. Also haben wir uns natürlich nicht lange bitten lassen“, berichtet Sykes Linksaußen. 

Es war das erste Pflichtspiel nach dem 6. Januar. Doch die lange Zeit ohne Spielpraxis machte sich bereits bemerkbar. „Wir hatten nach der ungewohnt weiten Anreise für ein Heimspiel einige Startprobleme. Viele einfache Ballverluste in der Bewegung nach vorne wie auch überhastete Abschlüsse prägten das Spiel“, erinnert sich Straßheim noch gut zurück. Doch am Ende hatten die Syker das glücklichere Händchen, setzten sich im anschließenden Fünf-Meter-Werfen knapp mit 14:13 durch.

Das soll aber eine Ausnahme bleiben, versichert Straßheim: „Unser Bestreben ist es natürlich, unsere Heimspiele nach dem 31. März, sobald das Bad wieder benutzbar ist, unbedingt in Syke nachzuholen. Sobald die Stadt ihr Okay gibt, werden wir die Heimpartien dann neu terminieren.“

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