FC Sulingens Svend Kafemann hat schon wieder 13 Saisontore erzielt / Zusage für die neue Saison

Der Strafraum ist sein Revier

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Svend Kafemann stellte mit seinem Dreierpack gegen Münchehagen wieder einmal seine scheinbar eingebaute Torgarantie unter Beweis. Seit Sommer 2010 erzielte der Angreifer des FC Sulingen bereits 86 Bezirksliga-Tore. ·

Sulingen - Von Daniel WiechertNicht einmal eine halbe Stunde benötigte Svend Kafemann in der Bezirksliga-Partie gegen den VfL Münchehagen, um sein komplettes Stürmer-Portfolio zu präsentieren. Zunächst zeigte der 25-Jährige beim Führungstor seine Durchsetzungskraft, indem er sich vor dem 1:0 gegen drei Gegenspieler behauptete, dann köpfte er in Uwe-Seeler-Manier mit dem Hinterkopf das 2:0, bevor er volley zum 3:0 traf. Alles war gelaufen, doch Kafemann legte seinen Mitspielern noch drei Tore zum 6:0-Endstand auf.

Mit diesem Dreierpack hat Kafemann bereits wieder 13 Saisontore – auch wenn er die Marke aus der Vorsaison (26 Treffer) nicht erreichen wird, ist der 25-Jährige der Hauptverantwortliche, dass der FC Sulingen derzeit auf Rang drei platziert ist und gemeinsam mit dem TV Stuhr und dem SC Uchte die meisten Punkte in der Rückrunde gesammelt hat.

„Svend hat eben diesen absoluten Torinstinkt“, lobt sein Trainer Dirk Meyer: „Oft schüttelst du 89 Minuten den Kopf darüber, was er veranstaltet, und dann erzielt er doch noch das entscheidende Tor.“ Doch auch, wenn mal nicht alles klappt, sei Kafemann immer jemand, „auf den ich mich verlassen kann“, sagt Meyer: „Er ist ein toller Mensch, arbeitet und ackert immer für das Team.“ Bei all den Lorbeeren hat sein Trainer aber auch eine Sache zu bemängeln. „Das einzig Negative an ihm ist vielleicht, dass er keinen Bullenschluck trinkt“, sagt Meyer schmunzelnd.

Zum Feiern ist Kafemann eh noch nicht zumute: „Wir sollten versuchen, den dritten Platz zu halten. Denn ich glaube, dass die Teams von unten noch Druck ausüben werden“, sagt Kafemann trotz der fünf Punkte Vorsprung auf den Vierten Drakenburg und nur zwei Zähler Rückstand auf Wetschen. Auch was seine eigene Leistung angeht, mahnt der BVB-Fan eher zur Zurückhaltung. Trotz der satten 86 Bezirksliga-Tore seit dem Sommer 2010 sieht er Steigerungsbedarf. „Es ist schon so, dass ich nicht besonders kopfballstark bin“, sagt der Verwaltungsfachangestellte, „und mit links schieße ich nur im Notfall“, fügt er lachend hinzu.

Durchaus Understatement, denn auch Kafemann weiß, dass die starke Torquote der vergangenen Jahre Interessenten auf den Plan gerufen hat. Er betont jedoch, sich beim FC Sulingen pudelwohl zu fühlen und keine Wechselambitionen zu hegen. So verfolge er zwar die Erfolgsgeschichte des Lokalrivalen TuS Sulingen in der Landesliga, gleichwohl sei ein Wechsel zum Verein – in dem er bereits in der C-Jugend spielte – derzeit keine Option: „Das wäre ein ganz anderer Aufwand, den ich momentan nicht bereit bin zu betreiben“, sagt Kafemann. Auch sein Trainer Meyer betont, „dass Svend bereits als einer der ersten für die neue Saison zugesagt hat. Da bin ich natürlich mega froh drum.“

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