Das Stock-Car – was drin steckt und die Regularien

Kreis-Diepholz -

Stock-Car-Rennen in Deutschland haben kaum etwas gemein mit der bekannteren amerikanischen Nascar-Serie, die auf ovalen Asphalt-Bahnen ausgetragen wird. Auch in den USA spricht man vom „Stock Car“, aber im herkömmlichen Sinne. Denn übersetzt heißt „Stock Car“ soviel wie „Auto aus dem Lager“. Die Nascar-Serie fahren im Kern also Serienfahrzeuge. Die Autos, die am Wochenende in Martfeld über den etwa 400 Meter langen, ovalen Kurs auf einem Acker rasten, sind oft aufgekaufte, zusammengeflickte Unfallfahrzeuge – in der Königsklasse (ab zwei Liter Hubraum) teilweise mit 300 PS ausgestattet. Der Innenraum ist komplett entkernt. Zurück bleiben nur ein Überrollkäfig, ein Schalensitz, Hosenträgergurte und eine Schutzwand hinter dem Fahrer, damit sich Wasser und Öl bei einer Kollision nicht über ihn ergießen. Damit geht es zwölf Minuten über den Kurs. Ziel: Ganze Runden fahren (bringt 5 Punkte), die Gegner um mindestens 90 Grad drehen (10 Punkte) oder sie sogar auf das Dach legen (30). Beim Deutschen Motor Sport Bund sind die Rennen nicht als Motorsport anerkannt. Stock-Car-Rennen laufen bei dem Verband unter der Kategorie Geschicklichkeitssport. „Wir sind verpönt, weil wir Autos zerstören“, erklärt Bernd Hildebrandt, der die Interessen der Stock-Car-Vereine Nordwestdeutschlands bündelt. · ahe

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