Eindrucksvolle Wiederwahl des Jugendausschuss-Vorsitzenden

Stephan Meyer freut sich über „Rückenwind“

Hand drauf: Stephan Meyer (rechts) und der von ihm geleitete Jugendausschuss des Fußballkreises Diepholz wollen die nächsten Herausforderungen nach dem starken Votum zusammen mit den Clubs meistern. Kreisvorsitzender Andreas Henze (l.) gratulierte zur Wiederwahl.
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Hand drauf: Stephan Meyer (rechts) und der von ihm geleitete Jugendausschuss des Fußballkreises Diepholz wollen die nächsten Herausforderungen nach dem starken Votum zusammen mit den Clubs meistern. Kreisvorsitzender Andreas Henze (l.) gratulierte zur Wiederwahl.

Landkreis – Traumergebnis für Stephan Meyer: Mit stolzen 145 von 146 Stimmen bestätigten die Delegierten des Kreisjugendtags den Rehdener gestern Vormittag für mindestens zwei weitere Jahre im Amt als Vorsitzender des Jugendausschusses im Fußballkreis Diepholz. Nur eine Enthaltung verzeichnete der „Chef“, der den Ehrenamtlichen für die „überwältigende Mehrheit“ dankte.

Besonders freute ihn das ebenfalls eindeutige Votum in Blockwahl für die vier Beisitzer Daniela Müller, Stephan Bischoff, Wolfgang Rohlfs und Henri Voss mit 144 Ja-Stimmen. „Das ist ein sehr großer Zuspruch für unser Team, was uns einiges an Rückenwind gibt“, freute sich der Vorsitzende: „Das ist gut so, denn es gibt noch viele Aufgaben, die Ihr und wir gemeinsam in den nächsten zwei Jahren haben“, rief er den zugeschalteten Akteuren aus den Clubs zu. Sie hatten in Form einer Videokonferenz am Kreisjugendtag teilgenommen – sicherheitshalber, wegen der noch immer vorherrschenden Corona-Lage. „Aber ich hoffe doch sehr, dass dies der erste und letzte digitale Kreisjugendtag bleiben wird, und wir im nächsten Jahr wieder von Angesicht zu Angesicht in einem Saal tagen können“, wünschte sich Meyer.

Gern hätte er zudem näher über die abgelaufene Saison berichtet und den Meistern zu ihren Titeln und Aufstiegen gratuliert – doch bekanntlich blieb dem NFV wegen Corona keine andere Möglichkeit, als die Serie abzubrechen. „Ich hätte auch ein leeres Blatt Papier mit der Aufschrift „Pandemie“ versehen können – und das wäre es gewesen“, bemerkte der Rehdener sarkastisch. Stattdessen ging er natürlich auf einige Punkte ein.

Die Saison sei zwar mit strengen Hygienekonzepten und Verordnungen an den Start gegangen – und das allein war nach Auffassung des Ausschuss-Chefs „schon ein sportliches Ziel“ gewesen. „Allen Vereinen möchte ich meinen großen Respekt zollen, die bis zum Winter die Spiele durchgeführt haben“, unterstrich Meyer.

Zudem dankte er der Kreissparkasse Syke für das Sponsoring der erforderlichen Bälle in den neuen Größen, die wegen der Spielordnungs-Reform des DFB bei den G- und F-Junioren nötig wird.

Aus dem bisherigen Ausschuss stieg lediglich der Mädchenfußball-Beauftragte Björn Kohröde aus – was Meyer sehr bedauerte: „Björn möchte aus persönlichen Gründen mal eine Pause einlegen – und ich hoffe wirklich, dass es sich nur um eine Pause handelt und es ihn irgendwann wieder reizt, eine Aufgabe im Ehrenamt zu übernehmen – entweder in unserem Ausschuss oder einem anderen auf Kreisebene.“

Zurzeit suchen Meyer und seine Mitstreiter nach einem oder einer neuen Mädchen-Beauftragten.

Zu den Planungen der neuen Saison wird es noch vor den Sommerferien eine separate virtuelle Sitzung mit allen Vereinen geben. Schon jetzt nannte der Ausschuss-Chef das Wochenende des 11. und 12. September als Ziel für den ersten Spieltag. „Das ist unsere Vision – aber niemand kann anhand der Infektionszahlen und der Tatsache, wie sich die entwickeln, abschätzen, ob das klappt.“

Schwund an Nachwuchsteams

Schon jetzt scheint hingegen absehbar, dass dann weniger Nachwuchsteams an den Start gehen als in der abgebrochenen Vorsaison. Hatten die Clubs damals noch 270 Mannschaften gemeldet, sind es jetzt, zwei Wochen vor Schließung des Meldefensters, 236. „Es haben zwar noch zwei oder drei Vereine gar nicht reagiert, aber die werden nicht die fehlenden 34 Mannschaften ausmachen“, wusste Meyer schon gestern. Dennoch ist der Schwund nicht so dramatisch, wie er sich andernorts im Zuge der Corona-Pandemie gestaltet hatte.

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