Sonntag steigt 64. Schwarmer Grasbahnrennen / MSC hofft auf mindestens 1500 Zuschauer

Stephan Katt: „Das ist eine Art Rückspiel“

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Stephan Katt gehört am Sonntag zu den Favoriten um den Gesamtsieg in Schwarme.

Kreis-Diepholz - Von Gerd TöbelmannSCHWARME · Peter Schäding lehnt sich entspannt zurück: „Von mir aus könnte es schon heute losgehen. Es müssen nur noch einige Flaggen aufgehängt werden.“ Schäding ist neuer 2. Vorsitzender des MSC Schwarme und am Sonntag beim 64. Schwarmer Grasbahnrennen auch für die Bahn zuständig. „Wenn es einigermaßen trocken bleibt, werden die Fahrer Top-Verhältnisse vorfinden“, ist sich Schäding sicher. Der ebenfalls beim Pressgespräch anwesende MSC-Boss Kurt Harries nickt zufrieden.

Seit 26 Jahren ist Harries nun schon im Amt, hat alle Höhen und Tiefen mitgemacht. Aber auch er wirkt zufrieden: „Die Vorbereitung des Rennens hat sehr gut geklappt. Ich habe einige Aufgaben abgegeben – und das hat alles prima funktioniert.“

Neu in der Schwarmer Orga-Crew ist auch der neue Rennleiter Marc Wessel, der gerade erst im Februar seine Lizenz bestanden hat. Wessel war auch mit der Zusammenstellung des Fahrerfeldes betraut. „Das Gros des Feldes hatte ich schon vor drei Wochen komplett. Jetzt trudeln nur noch einige Nachrücker ein.“

Im Mittelpunkt des Interesses steht am Sonntag ab 13.30 Uhr natürlich der Wettbewerb der A-Lizenz-Solisten. Titelverteidiger Theo Pijper (Niederlande) muss zwar Liga-Verpflichtungen in England nachgehen, aber Wessel konnte starke Fahrer verpflichten.

Wie gut er dabei offenbar lag, bewies das Rennen über Ostern im niederländischen Balkbrug. Lokalmatador Jannik de Jong gewann vor seinem Landsmann Dirk Fabriek sowie den beiden Deutschen Matthias Kröger und Stephan Katt. Eben jenes Quartett wird sich auch wieder am Sonntag in Schwarme am Startband treffen.

Katt, immer noch mit der Lizenz des MSC Schwarme unterwegs, beschreibt das treffend so: „Es ist wie im Fußball eine Art Rückspiel für uns. Aber ich hoffe auf ein besseres Ergebnis und möchte natürlich gewinnen.“ So wie 2012. Im vergangenen Jahr wurde er beim „Horror-Rennen“ (allein dreimal musste der Rettungshubschrauber starten) Zweiter. „Die Bahn liegt mir. In Balkbrug habe ich zweimal den Start vermasselt. Das war auch ein Grund, warum es nur zu Rang vier gereicht hat.“

Die Schwarmer Macher, die mit mindestens 1 500 Zuschauern rechnen, und auch Katt hoffen auf gutes Wetter. „In Holland war wegen Starkregens nach den Vorläufen Schluss. Das wünsche ich den Schwarmern natürlich nicht“, sagt Katt.

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