Mit Le Petit Louis M-Dressur in Aschen gewonnen / Reibungslose Organisation

Stelling staunt über ihren Rappen

Beim A-Springen (2. Abteilung) lagen (v.l.) Berit Rullhusen (RFV Bremen-Warwe), Alexandra Rinne (RRV Schwarme) und Vanessa Mohrmann (RFV Coldewey) auf den Plätzen eins bis drei. Fotos (2): ilk

Kreis-Diepholz - ASCHEN (ilk) · Ein Freudenschrei auf dem Aschener Dressurviereck und die geballte Faust triumphierend in die Höhe gestreckt: Völlig unerwartet siegte Catharina Stelling vom RFV Diek-Bassum in der Dressurprüfung Kl. M mit dem erst sechsjährigen Le Petit Louis.

„Ich bin so stolz auf mein Pferd“, strahlte sie, klopfte ihrem Rappen immer wieder lobend den Hals, und dann gab es noch ein dickes Bussi auf die Nase. „Endlich hat alles hingehauen, denn Louis war während seiner bisherigen Ausbildung wirklich nicht einfach, und ich war schon ein paar Mal kurz davor aufzugeben“, erklärte die erfahrene Reiterin, die den Londonderry-Sohn als Fohlen kaufte und während seiner Ausbildung immer wieder hart um seine Kooperation kämpfen musste. Nachdem das Paar sich in der vorangegangenen L-Dressur auf Kandare bereits Platz vier erritten hatte, entluden sich nun nach dem unverhofften Sieg die Emotionen und die goldene Schleife in Klasse M entschädigte für viele schweißtreibende Trainingseinheiten. Gratulationen kamen natürlich von Stellings Vereinskameradinnen Silke Müller und Britta Müller, die auf dem zweiten beziehungsweise vierten Rang der M-Dressur lagen.

Frauen-Power begegnete den Herren allenthalben auch im Parcours, denn in den meisten Springprüfungen sahen die männlichen Teilnehmer ihre Konkurren-

▪ Lokalmatadorin

▪ Lauer wird Dritte

tinnen nur von hinten. Rita Janzen, ebenfalls vom RFV Diek-Bassum, glückte in der Springprüfung Kl. A* sogar ein Doppelerfolg. Mit Lordani gewann sie die erste Abteilung und lag mit Gojana auf Platz zwei. Berit Rullhusen (RFV Bremen-Warwe) siegte in der zweiten Abteilung und freute sich besonders, denn zuvor hatte sie im Sattel ihrer 14-jährigen Fuchsstute Lady-Lardone bereits zwei Schleifen in Dressurprüfungen Kl. A eingeheimst. „Ich fand den Parcours für ein A-Springen doch recht anspruchsvoll“, stellte sie fest.

Zu den erfolgreichsten Reiterinnen des Gastgebers gehörten Svenja Lauer, die Dritte im A**-Springen auf Jazzmin Paperclick wurde. Daniela Rieger gelang ebenfalls Rang drei im L-Springen auf Atlantis. Im Einsteigerbereich freute sich Fiona Hartke über den vierten Platz im Dressurreiterwettbewerb, in dem sie Balou vorstellte.

Zum sechsten Mal richtete der Reit- und Fahrverein Aschen sein Dressur- und Springturnier auf dem Gelände am Flaggeweg aus und bot den Teilnehmer aus dem Landesverband Hannover sowie aus Weser-Ems und Westfalen mit 25 Prüfungen wiederum Startmöglichkeiten für alle Leistungsklassen. Organisatorisch hatten die Aschener ihre Veranstaltung wieder gut im Griff.

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