Gleich zwölf Kreisliga-Trainer räumen SVMS beste Chancen ein / Auch Vilsen oft genannt / Was wird aus Syke und SCT?

Wer steigt auf? Mörsen wird am höchsten gehandelt

Mit dem Ex-Wagenfelder Dennis Mentner (li.) im Kader könnte der SV Mörsen endlich den Bezirksliga-Aufstieg schaffen.

Kreis-Diepholz - DIEPHOLZ (ees) · Gleich zwölf Trainer haben den SV Mörsen-Scharrendorf auf den Favoritenthron der neuen Spielzeit in der Fußball-Kreisliga Diepholz gehievt.

Nicht zu Unrecht vermutlich, denn Mörsens neuer Trainer Henry Marcineck kann nicht nur auf eine eingespielte Mannschaft und ein erfahrenes Umfeld zurückgreifen, er konnte die ohnehin schon spielstarke Mannschaft auch noch auf einigen Kernpositionen punktuell verstärken. Und somit ist Mörsen der einzige „Dauer-Kreisligist“, der bei der Favoritenwahl auf dem Treppchen steht. Ansonsten wurden im Wesentlichen die Absteiger aus dem Bezirk benannt, allen voran der SV Bruchhausen-Vilsen und der TuS Syke – aber auch der SC Twistringen.

Letzterer erstaunt allerdings in dieser Hierarchie, denn nachdem die Twistringer fast ihre komplette Mannschaft verloren haben, rechnen Insider mit einem ganz schwierigen Jahr.

Ganz so heftig dürfte es für den TuS Syke wohl nicht kommen. Einige haben den TuS sogar auf dem Zettel, wenn es um die Bezirksliga geht. Immerhin zeigte das Team jüngst beim Ristedter „Württemberg-Cup“ gute Leistungen – und dies auch gegen höherklassige Teams.

Noch positiver kann Uwe Sieling der Saison entgegensehen. Der Trainer des SV Bruchhausen-Vilsen kann auf einen Kader zurückgreifen, der aufgrund der „Fahrstuhlmentalität“ der vergangenen Jahre sowohl den Kreis als auch den Bezirk ausgiebig kennenlernen durfte. Und die Konkurrenz weiß um die Gefahr aus der Mineralwasser-Hochburg. „Wenn Vilsens Kader von Verletzungen verschont bleibt, dann gehen die sofort wieder hoch“, war gleich von mehreren Liga-Konkurrenten in der Vorbereitungsphase zu hören.

Ebenfalls auf dem Zettel hat die Konkurrenz – wieder einmal – den TuS Sulingen. Mit nur einem Abgang kann der neue Coach Walter Brinkmann auf ein eingespieltes und Kreisliga-erfahrenes Team zurückgreifen. Die Frage wird – wie in den beiden vergangenen Spielzeiten – sein, wie konstant die Sulinger spielen werden, ob sie die fast schon obligatorische Schwächephase vermeiden können.

Den Geheimtipp der neuen Spielzeit hat allerdings keiner auf dem (offiziellen) Zettel. Der TuS St. Hülfe-Heede kann aber mit seiner eingespielten und offensivstarken Mannschaft nach einem Jahr Eingewöhnungszeit eine ähnliche Rolle spielen wie der SV Lessen im vergangenen Jahr. Wenn die Mannschaft von Maik Wiechering und Jan Maieli einen guten Start hinlegt, dann ist dieses Team ein heißer Aufstiegskandidat.

Und da ist auch noch der TSV Neubruchhausen als Underdog nicht außer Acht zu lassen, denn der neue Trainer Peter Hische kann unter anderem gute Neuzugänge aus Twistringen (wie etwa Jannes Struß und Nico Timme) einsetzen.

Während Vereine wie der TuS Wagenfeld, SV Heiligenfelde, TV Stuhr oder Aufsteiger TuS Kirchdorf ihren Platz im Mittelfeld der Liga wohl sicher haben dürften, müssen sich andere wärmer anziehen. Aufsteiger SV Jura Eydelstedt werden kaum Chancen auf den Klassenerhalt eingeräumt, auch der TSV Brockum wird es schwer haben, nachdem der Abstieg gerade erst um Haaresbreite vermieden werden konnte. Der TSV Schwarme und der FC AS Hachetal dürften froh sein, wenn sie die Distanz zu den Abstiegsrängen möglichst groß halten können. Während der Abstiegskampf also vermutlich sehr begrenzt sein dürfte, erwartet die Liga im Rennen um die beiden Aufstiegsplätze in den kommenden Monaten sicherlich ein heißer Tanz.

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