Oberliga-Aufsteiger bezwingt TV Oyten II 30:23 / Mannschaftliche Geschlossenheit zahlt sich aus

Steigerung belohnt: HSG Phoenix siegt

Auch Rückraumspielerin Christina Lehmkuhl (beim Wurf) von der HSG Phoenix bot gestern eine ordentliche Leistung. Sie warf beim 30:23-Erfolg über den TV Oyten II vier Tore. - Foto: Westermann

Twistringen - Gelungene Heimpremiere in der Handball-Oberliga: Die Frauen der HSG Phoenix bezwangen gestern in der Twistringer Sporthalle den TV Oyten II vor 100 Zuschauern mit 30:23 (14:11). „Das war noch einmal eine Steigerung gegenüber dem ersten Spiel in Habenhausen. Unser Sieg ist klar verdient“, unterstrich ein zufriedener Thomas Reinberg, Trainer der HSG Phoenix. Gleich neun Spielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein. „Die mannschaftliche Geschlossenheit hat sich ausgezahlt“, lobte der 51-Jährige das gesamte Team.

Die Heimmannschaft erwischte einen guten Start, führte mit 3:1 (4.). Zwar glichen die Gäste zum 3:3 (8.) aus, aber danach arbeitete der Aufsteiger in der 6:0-Deckung konsequent weiter. „Wir haben den Kampf und die Härte angenommen“, sagte Reinberg. Mareen Kunze sorgte mit einem Treffer von der Rechtsaußenposition zum 7:4 (12.) erstmals für eine Drei-Tore-Führung. Zwar verkürzte Julia Otten noch einmal auf 10:11 (25.), doch danach erhöhten Lena Hedtke, Nadine Berger (Siebenmeter verwandelt) und Jana Klopsch auf 14:10 (29.).

Nach dem Wechsel unterliefen beiden Mannschaften zunächst einmal einige Fehler. Jana Helms legte zum 16:11 (38.) nach. Erstmals mit sechs „Buden“ lag die HSG Phoenix beim 21:15 (48.) durch Nadine Berger vorn. Anschließend ließ sich der Neuling nicht mehr die Butter vom Brot nehmen, bestimmte weiterhin das Spiel. Zwar kämpfte sich der TV Oyten II mit seiner Haupttorschützin Katharina Steinsträter (6) noch einmal auf 22:26 (55.) heran, doch schon im Gegenzug machte Helms mit dem Tor zum 27:22 den Sack endgültig zu. Die Gäste deckten zwar in der Endphase offensiver (erst 5:1, dann 3:3), aber diese Maßnahmen zeigten keine Wirkung. Den Schlusspunkt zum 30:23 setzte Mareike Witt mit einem Tor vom linken Flügel. - mbo

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