Kreisklasse oder Kreisliga?

Stefan Rosenthal übernimmt Barenburg im Sommer von Jörg Ostermann

Stefan Rosenthal
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Ab der kommenden Saison zurück im Herrenfußball: Stefan Rosenthal wird Trainer beim TuS Barenburg.

Stefan Rosenthal ist zurück im Herrenfußball. Zumindest ab Sommer. Dann übernimmt der Ex-Trainer des FC Sulingen den TuS Barenburg. Vorher will Jörg Ostermann die Fußballer noch in die Kreisliga führen.

Barenburg – „Wenn ein ,Taler‘ auf dem Markt ist...“ Jörg Ostermann hat Verständnis für das schnelle Handeln des TuS Barenburg. Als klar war, dass es für den Trainer im Sommer nicht weitergeht, machte sich der Fußballclub auf die Suche – und wurde in Stefan Rosenthal fündig. „Es sind eigentlich immer dieselben Floskeln zu bedienen“, sagt der frühere Coach des Bezirksligisten FC Sulingen mit einem Lächeln: „Ich habe viele Parallelen zum FC erkannt, das Team ist gut und ambitioniert.“

Derart gut sogar, dass nur wenige auf den ersten Blick verstehen würden, warum ein Trainerwechsel vollzogen wird. Zwölf Siege stehen nach zwölf Spielen in der 1. Kreisklasse zu Buche – und das mit 43:5 Toren. „Als wir mit dem Mannschaftsrat gesprochen haben, hat sich herauskristallisiert, dass einige gerne mal ein neues Training, neue Inhalte, eine neue Ansprache hätten“, erklärt Spartenleiter Philipp Meier die Entscheidung. Ostermann betont: „Ich bin ehrlich zu den Spielern, die Spieler sind ehrlich zu mir. Also haben wir zusammen entschlossen, dass ich im Sommer aufhöre, dass wir etwas Neues für die Jungs machen. Ich bin der letzte, der dann sagen würde: Ich stehe auf meiner Position.“

Ostermann hält sich für seine Zukunft alles offen

So macht es also Rosenthal. Derzeit ist er noch im Nachwuchs bei den U 15-Junioren der JSG Sulingen unterwegs, hört aber im Sommer auf und wird – Stand heute – dort auch kein weiteres JSG-Amt übernehmen. „Wenn sich etwas ergibt, was mit Barenburg zeitlich passt, schauen wir, ob wir das auf Reihe kriegen“, erklärt er.

Unklar ist noch, in welcher Liga er den TuS übernehmen wird. In Barenburg würden sie die starke Hinrunde nur zu gern veredeln – mit dem Aufstieg in die Kreisliga. „Wir haben klare Ziele vor Augen“, betonen Meier und Ostermann unisono. „Es zeigt Jörgs Charakter, dass er ein Top-Trainer, ein Top-Typ ist, dass er sagt, er bringt das zu Ende“, schwärmt der Spartenleiter. „Es ist nur fair gegenüber dem Verein, mit voller Energie reinzugehen“, betont Ostermann, der derzeit nicht weiß, wie es ab Sommer bei ihm weitergeht: „Ich bin mir da noch nicht ganz schlüssig. Es ist alles möglich.“ Also eine Pause, aber auch ein neues Traineramt, „wenn die Basis da ist“, erklärt er: „Es muss einfach Spaß machen.“ So wie beim TuS Barenburg. Den er auf dem Höhepunkt verlassen möchte.

Rosenthal will einen „geräuschlosen“ Übergang

Der Aufstieg in die Kreisliga wäre für alle Seiten das perfekte Szenario. Eine Voraussetzung für ein Engagement war dieser für den „Neuen“ aber zu keiner Zeit. „Das ist nicht mein Ding“, unterstreicht „Taler“: „Ich bin der Meinung, dass die Empathie für den Verein so groß sein muss, dass die Liga nicht Bedingung sein kann.“

Mit Ostermann, einem „sehr guten Bekannten“, hat sich Rosenthal bereits vor seiner Zusage ausgetauscht, „obwohl es eigentlich gar nichts auszuräumen gab und auch nichts geben wird“, berichtet er. So geht Harmonie. In der Rückrunde wird sich der 41-Jährige das eine oder andere Mal in Barenburg blicken lassen und versuchen, „es so geräuschlos wie möglich zu machen bis Sommer“.

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