„Wenn’s nichts mit dem Aufstieg wird, muss ich mich hinterfragen“ / Mörsen und Syke lauern

Stefan Müller setzt sich mächtig unter Druck

Für Wagenfelds Trainer Stefan Müller zählt in seinem zweiten Jahr nur der Bezirksliga-Aufstieg.

Syke - Von Jörg BeeseDas große Stühlerücken ist vorbei, nun müssen die Trainer in der Fußball-Kreisliga Diepholz schauen, dass sie ihre Kader auf Vordermann trimmen, um in der neuen Saison zu bestehen. Dabei zeichnet sich eine Spielzeit ab, in der wohl weniger Mannschaften um den Aufstieg spielen werden als im Vorjahr. Mit diesen Spitzenteams wollen wir uns in diesem ersten Teil der Kreisliga-Vorschau befassen.

TuS Wagenfeld

Wagenfelds Trainer Stefan Müller spricht Klartext: „Wenn es wieder nichts mit dem Aufstieg wird, muss ich mich hinterfragen“, so Müller. Kein Wunder also, dass die Wagenfelder ihr Saisonziel klar definieren. „Aufstieg“ ist angesagt, und das sieht auch die Konkurrenz so. Denn bis auf zwei Trainer sehen alle die Wagenfelder ganz vorne mit dabei – einige sogar konkurrenzlos. Kein Wunder, denn während nur ein Leistungsträger den Verein verließ, wurden in Alexander Finke, Dominik Kramer und Cristian Nasui drei Bezirksliga-erfahrene Spieler verpflichtet.

Hinzu kommen mehrere A-Jugendspieler und zwei Rumänen, die Stefan Müllers Kader für die Gegner sicherlich nicht berechenbarer machen werden.

SV Mörsen-Scharrendorf

In Mörsen setzt man große Hoffnungen auf den zurückgekehrten Trainerfuchs Andreas Schultalbers und den ehemaligen Spielmacher Kim-Leong Chung. Doch die große Frage ist: Können diese beiden den Abgang von vier Leistungsträgern kompensieren? Bei der Konkurrenz scheint man sich ziemlich sicher zu sein, dass Mörsen beste Aufstiegschancen besitzt, sofern die Mannschaft einen guten Saisonstart erwischt. Zudem ist der lange verletzte Dennis Mentner wieder fit.

TuS Syke

Die Syker haben ihren personell zuletzt sehr gebeutelten Kader wieder aufgerüstet. Doch ob dies reicht, um sofort wieder eine gute Rolle spielen zu können, bleibt abzuwarten. Denn angesichts der harten Konkurrenz haben die Aufstiegsanwärter eigentlich keine Zeit, sich erst einige Wochen einzuspielen und möglicherweise einen größeren Rückstand anzusammeln.

Klar ist auch: Angesichts des durchaus ungeduldigen Umfelds in Syke dürfte Matthias Rose derjenige unter den vier Aufstiegs-ambitionierten Trainern sein, der aufgrund der Erwartungshaltung den größten Druck auszuhalten hat.

TSV Neubruchhausen

Trainer Peter Hische kann sehr entspannt auf die neue Saison blicken. Niemand erwartet von seiner Mannschaft den Aufstieg, doch gerade dies könnte die Chance dieser eingespielten Truppe sein, die auch in der vergangenen Saison der Konkurrenz das Leben schwer machte und letztlich aufgrund ihrer Auswärtsschwäche und den zahlreichen Gegentoren eine Top-Platzierung verspielte. Dabei muss Hische keinen einzigen Abgang verschmerzen.

Doch wenn der TSV die Gegentore drosseln kann, dann ist er ein heißer Kandidat im Bezirksliga-Aufstiegsrennen.

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