Weyher siegt über 100 Meter Brust / Syke/Barrien nutzt Heimrecht: 13 Kreis-Titel

Stefan Lemmermann knackt einen elf Jahre alten Rekord

Ole Landsberg fischte sich fünf Goldmedaillen aus dem Wasser des Syker Hallenbades. Er wurde Kreismeister im Freistil-, Rücken-, Lagen- und Schmetterlingsschwimmen. ·
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Ole Landsberg fischte sich fünf Goldmedaillen aus dem Wasser des Syker Hallenbades. Er wurde Kreismeister im Freistil-, Rücken-, Lagen- und Schmetterlingsschwimmen. ·

Syke - Endlich gab’s im Schwimmen mal wieder einen neuen Kreisrekord. Vollbracht hat dieses Kunststück Stefan Lemmermann (Weyher SV) bei den Kreismeisterschaften im Syker Hallenbad. Den ersten Platz im Medaillenspiegel der offenen Wertung nahm die SG Syke/Barrien vor dem Weyher SV und dem Grafen-Schwimmteam ein.

Vor elf Jahren legte der Nienburger Andreas Mai die 100 Meter Brust in 1:09,16 Minuten zurück. Jetzt knackte Lemmermann diese Rekordmarke. Als Startschwimmer der 4x100-Meter-Brust-Staffel legte sich der 33-Jährige vom Start weg noch mächtiger ins Zeug als einen Tag zuvor in den Einzelwettkämpfen und schlug nach 1:09,02 Minuten an. Das trug nicht nur erheblich zum Sieg der Weyher Männer vor dem Team der SG Syke/Barrien bei, sondern bedeutete zugleich einen neuen Eintrag in der Tabelle der Kreisrekorde, in der der Name des Weyher Schwimmtalents mittlerweile acht Mal zu finden ist.

Aber auch als Schmetterlingsschwimmer hatte Lemmermann ein Wörtchen mitzureden. Hier gelang ihm ebenfalls eine Verbesserung seiner bisherigen Bestzeit über die 100-Meter-Strecke auf 1:01,04 Minuten. Damit schlug er mehr als fünf Sekunden vor Ole Landsberg von der SG Syke/Barrien an und sicherte sich so seinen zweiten Kreismeistertitel. Henryk Nie buhr und Jule Schriefer rundeten die Weyher Titelsammlung als Schnellste über 200 Meter Brust (2:45,01) und Lagen (2:48,26) ab.

Mit 13 der insgesamt 22 zu vergebenen Titel sackten die Aktiven der SG Syke/Barrien mehr Goldstücke der offenen Wertung ein als alle anderen Vereine zusammen. Den größten Beitrag zu dieser Erfolgsbilanz leisteten Ole Landsberg und Mona Martens. Sage und schreibe fünf Mal rauschte Ole Landsberg sämtlichen Konkurrenten als Freistil-, Rücken-, Lagen- und Schmetterlingsschwimmer davon. Am schnellsten war er als Freistilschwimmer unterwegs. Die 200 Meter brachte Landsberg mit einer neuen persönlichen Rekordzeit von 2:06,40 Minuten hinter sich, noch schneller sauste er über die 100 Meter durchs Wasser: 56,02 Sekunden dauerte es hier bis zum Sieg.

Vier Jahre lang war von Mona Martens auf Schwimmwettkämpfen so gut wie nichts zu sehen. Jetzt startete sie wieder – und das gleich mit erstaunlichem Erfolg. Vier Mal trat die 22-Jährige an, und jedes Mal waren ihr weder Sieg noch Titel zu nehmen. Das höchste Tempo entwickelte die Barrierin als Freistilschwimmerin. Die 100- und 200-Meter-Strecken bewältigte sie in 1:01,62 und 2:14,26 Minuten, aber auch über die beiden Rücken-Distanzen schlug sie mit deutlichem Vorsprung vor Ina Hartmann (Grafen-Schwimmteam) an.

Vereinskollegin Janna Alfke heimste in der Jahrgangswertung vier Goldstücke ein. Ihre Siege über 100 und 200 Meter Brust brachten ihr zugleich den Titel der Kreismeisterin über diese Strecken ein. Tobias Menking tat es ihr über 200 Meter Rücken (2:33,99) gleich.

Die Titel über 100 und 200 Meter Schmetterling gingen an die Frauen des Grafen-Schwimmteams. Über die 100 Meter siegte Ina Hartmann in 1:18,28 Minuten vor Vereinskollegin Fiona Buschmann. Berit Westenberger glänzte mit einer neuen persönlichen Bestzeit über die längere Strecke. Nach eindrucksvollen 3:07,47 Minuten schlug sie als frisch gebackene Kreismeisterin an. Das war ein schönes Geschenk zum 13. Geburtstag, den sie anschließend mit einer Runde Muffins in der Syker Schwimmhalle feierte.

Überaus erfolgreich waren die „gräflichen“ Schwimmerinnen und Schwimmer als Medaillenhamster der Jahrgangswertung. Mit 47 Goldstücken nahmen sie den ersten Platz des Medaillenspiegels vor der SG Syke/Barrien (32) und dem Weyher SV (28) ein. In allen Schwimmarten und als Lagenschwimmer hängte Dennis Landwehr allein sieben Mal sämtliche Konkurrenten des Jahrgangs 1999 ab, den gleichaltrigen Mädchen schwamm Fiona Buschmann sechs Mal davon. Ebenso oft landete Finn Corus unter den Jungen des Jahrgangs 2000 auf dem Siegerrang.

Erfolgreichster Medaillensammler des TuS Wagenfeld war Pascal Schlüter. Zur Gesamtausbeute seines Vereins von 20 Jahrgangssiegen steuerte der 16-Jährige allein fünf Goldstücke bei, Timo Wendt brachte es unter den 15-Jährigen auf vier Siege. · mme

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