HSG Barnstorf/Diepholz schlägt TV Neerstedt vor 320 Zuschauern mit 33:27

Starker Nils Mosel erzielt elf Tore beim Derby-Sieg

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Schloss gestern Abend beim 33:27 über den TV Neerstedt mehrere Tempogegenstöße erfolgreich ab: Barnstorfs Linkshänder Nils Mosel, der elf Treffer erzielte. ·

Diepholz - Von Matthias BorchardtErfolgreiche Heimpremiere: Die Oberliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz gewannen gestern Abend vor 320 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle das brisante Derby gegen den TV Neerstedt mit 33:27 (17:14) und feierten damit im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer-Gespann Mario Mohrland/Denis Maksimovich den zweiten Sieg.

„Wir haben über den Kampf ins Spiel gefunden. Die Einstellung stimmte. Insgesamt war es eine Klasse-Leistung“, freute sich Mario Mohrland über den ersten Heimerfolg. Einen Akteur lobte er besonders: „Nils Mosel hat stark gespielt.“ Der 31-Jährige steuerte zum Sieg elf Tore bei.

In einem packenden Derby lagen die Gäste, die ohne Spielmacher Tim Schulenberg (Bänderriss), Kreisläufer Malte Kasper (Daumenbruch) und Rückraumakteur Björn Schilke (beruflich verhindert) antraten, nach einem Treffer von Goalgetter Eike Kolpack (9/5) beim 7:6 (13.) zum fünften Mal mit einem Tor in Front. Danach nutzten die Barnstorfer endlich ihre Chancen besser. Der Lohn: Der eingewechselte Andrius Gervé, Nils Mosel und Marius Kasmauskas drehten mit drei „Buden“ in Folge den Spieß zum 9:7 (18.) um. Die Hausherren machten sich bis dahin das Leben selber schwer, ihnen unterliefen einige technische Fehler. Außerdem scheiterten Nils Mosel, Finn Richter und Marius Kasmauskas mehrfach am starken Neerstedter Keeper Christoph Kuper.

Anschließend hielt die Heimmannschaft dank der Treffer von Kapitän Nils Mosel, der in der ersten Hälfte siebenmal traf, über 15:12 (27.) einen Drei-Tore-Vorsprung bis zur Pause. Auch Barnstorfs Keeper Donatas Biras erwies sich als Rückhalt, zeichnete sich mehrfach aus. Auf der Bank fieberte Allrounder Martin Golenia nach seiner Knieoperation (Kreuzbandriss) mit. „Es wird zwar schon besser, aber es ist absolut ärgerlich“, sagte der 23-Jährige.

Nach dem Wechsel baute der gut aufgelegte Litauer Arunas Srederis (8) den Vorsprung auf 21:15 (35.) aus. Der Spitzenreiter diktierte danach weiter das Spiel, behauptete bis zum 26:20 (44.) eine Sechs-Tore-Führung. Spätestens beim 30:23 (53.) durch Laurynas Palevicius stand der erste Heimsieg fest. Zu diesem Zeitpunkt wirkte der Neerstedter Stefan Timmermann bereits nicht mehr mit (49.), denn er hatte nach einem Foul an Mateusz Chylinski die Rote Karte gesehen.

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