HSG Barnstorf/Diepholz gewinnt beim Schlusslicht

Starker Marko Pernar dreht das Spiel - 23:18 gegen Bremervörde

Warf seine drei Tore in der Anfangsphase des Spiels in Bremervörde: Barnstorfs Routinier Saulius Liutikas.

Bremervörde – Happy End nach einer Partie mit Höhen und Tiefen: Im Kampf um den Verbleib in der Handball-Oberliga gewann die HSG Barnstorf/Diepholz am Samstag vor über 200 Zuschauern beim abgeschlagenen Schlusslicht TSV Bremervörde mit 23:18 (13:10).

„Das war ein schwieriges Spiel, denn der TSV Bremervörde hat keinen Druck. Wir sind froh, dass wir die zwei Punkte geholt haben“, sagte Barnstorfs erleichtert wirkender Trainer Dag Rieken. Beim Sieger überzeugten in der Abwehr Routinier Tomas Lenkevicius und Kevin Heemann. Und im Angriff setzte Marko Pernar (5/4) Akzente. Der Kroate brachte in der Endphase den Tabellenzehnten mit vier „Buden“ in Folge auf die Siegerstraße. „Marko hat ein gutes Spiel gemacht“, lobte Rieken den Mittelmann.

Linksaußen Lars von Kamp (4) entschied bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte das Duell der Brüder zwar für sich, aber der 24-Jährige warf auch die eine oder andere Fahrkarte. Bremervördes Rückraumakteur Roman von Kamp gelangen zwei Treffer, und der in der Schlussphase eingewechselte Torwart Thilo von Kamp hielt einen Strafwurf von Pernar.

Erzielte in der Schlussphase wichtige Tore für die HSG Barnstorf/Diepholz: Mittelmann Marko Pernar (am Ball). Der Kroate steuerte zum 23:18-Erfolg fünf Treffer bei.

Die Gäste begannen nervös, lagen schnell mit 0:3 (4.) zurück. „Wir haben vorn zu viel liegen gelassen“, monierte Rieken. Jan Linné, Kevin Heemann und Lars von Kamp scheiterten an Bremervördes gut aufgelegten Schlussmann Steffen Krange. Die Barnstorfer fingen sich: Saulius Liutikas, Cedric Quader und Heemann egalisierten zum 3:3 (6.). Hannes Meinke legte noch einmal für die Gastgeber zum 6:5 (9.) vor. „Anschließend haben wir konsequent nach vorn gespielt“, analysierte der 49-jährige HSG-Coach. Mit einem 5:0-Lauf drehte die HSG den Spieß zum 10:6 (17.) um. Kreisläufer Quader erhöhte mit seinem dritten Tor auf 13:8 (25.).

Nach dem Wechsel hatten die Barnstorfer Probleme im Angriff, agierten unkonzentriert und fingen sich mehrere Gegenstoßtore ein. Der TSV Bremervörde führte plötzlich nach acht Treffern in Folge (!) mit 16:13 (40.). „Da kam bei uns etwas Panik auf“, gestand Rieken. Der B-Lizenz-Inhaber beorderte Heemann in die Spitze der 3:2:1-Abwehr, und Martin Golenia deckte auf der Halbposition. Das zeigte Wirkung. Linné, Quader und Lars von Kamp glichen zum 16:16 (46.) aus. Beim Stand von 15:16 (44.) hatte Linné einen Siebenmeter vergeben. Bremervördes wurfstarker Rückraumakteur Karol Moscinski (8/4) traf zum 17:16 (46.). Es folgte der Auftritt von Pernar, der nacheinander vier Tore zum 20:17 (53.) warf. Jannes Hollstein verkürzte zwar noch einmal auf 18:20 (53.), aber Goalgetter Linné (4/1) machte mit Doppelpack zum 22:18 (58.) den Sack zu.

„Wir haben vorne zu überhastet abgeschlossen und es nicht geschafft, Bremervörde auf Distanz zu halten. Schlussendlich zählen nur die zwei Punkte. Jetzt müssen wir den Fokus hoch halten, um weitere Punkte zu sammeln“, unterstrich Barnstorfs Mannschaftskapitän Quader abschließend.  

mbo

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