Starker Killer punktet beim 1:5 / Dramen um Gruner und Linke

Gebeutelte Brinkumer

Kopfschmerzen, Schüttelfrost und wacklige Beine ließen Thorben Gruner im Match-Tiebreak scheitern.
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Kopfschmerzen, Schüttelfrost und wacklige Beine ließen Thorben Gruner im Match-Tiebreak scheitern.

Brinkum - Wenn die Tennisspieler des Landesligisten FTSV Jahn Brinkum schon nicht von ihrem Gegner gestoppt werden können, dann eben von ihrem eigenen Körper. Das mussten jetzt Thorben Gruner und Björn Linke bei der 1:5-Heimniederlage gegen den Bremer TV von 1896 II leidvoll erfahren.

Gruner hatte bereits vor seinem Einzel gegen Niklas Richter mit starken Kopfschmerzen zu kämpfen, eine Tablette half nur kurzzeitig. Dank einer starken Anfangsphase konnte der Brinkumer den ersten Satz noch mit 6:3 für sich entscheiden. „Doch dann wurden die Kopfschmerzen schlimmer. Zudem habe ich Schüttelfrost bekommen und meine Beine wurden wacklig. Das ist mir noch nie passiert“, wunderte sich Gruner. Er schenkte den zweiten Satz ab, um sich auf den Machtiebreak zu konzentrieren. Doch hier zog er knapp mit 8:10 den Kürzeren.

Bei Björn Linke war es ebenfalls sehr dramatisch. Nach einem 4:6 hatte er Kristoff Scholz im Griff (6:2) und ging guten Mutes in dem Matchtiebreak. Hier besaß der Brinkumer beim 9:8 einen Matchball. Einen schlecht gespielten Stoppball des Gegners musste er nur noch erlaufen, doch genau bei diesem Sprint machte es „knack“.

„Björn hat sich sofort an seinen hinteren rechten Oberschenkel gefasst. Dort hatte er schon mehrere Muskelfaserrisse. Jetzt fühlte es sich wieder ganz genauso an“, bedauerte Gruner. Trotzdem gab Linke nicht auf und versuchte fortan mit Standtennis sein Glück. Zu einem Matchball kam er auch noch, diesen konnte er aber nicht verwandeln und unterlag letztlich mit 14:16.

Angesichts dieser Dramen ging der starke Auftritt von Tobias Killer fast unter. Gegen den Sandplatzspezialisten Alexander Timm, immerhin drei Leistungsklassen höher eingestuft als der Brinkumer, zeigte er eine starke Leistung. Von Beginn an setzte er seinen Kontrahenten unter Druck und punktete immer wieder am Netz. Der Lohn war ein glatter 6:2, 6:0-Erfolg.

An Position vier fehlte Sören Rudeck die Sicherheit, er verlor deutlich. Zu den Doppeln traten die Brinkumer nicht mehr an.

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