Mittelmann der HSG Barnstorf/Diepholz erzielt 18 Tore / TSV Bremervörde patzt

Starker Kamil Chylinski trifft beim 39:25 aus allen Lagen

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Bot am Sonnabend im Angriff eine Klasse-Leistung: Barnstorfs Mittelmann Kamil Chylinski (M.), der beim 39:25-Erfolg in Oslebshausen 18 „Buden“ erzielte. ·

Barnstorf - Ein gut aufgelegter Kamil Chylinski, Mittelmann der HSG Barnstorf/Diep holz, traf am Sonnabend aus allen Lagen: Mit 18/10 Toren hatte der Pole entscheidenden Anteil am 39:25 (20:13)-Auswärtserfolg des Spitzenreiters bei der SVGO Bremen.

„Das ist körperlich ganz schön zur Sache gegangen. Die Jungs haben alles gegeben“, bescheinigte Mario Mohrland, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz, seiner Mannschaft eine engagierte Leistung. „Das war eine gute Vorbereitung auf das schwere Spiel in Bremervörde. Die Grambker haben körperlich robust gespielt, wir haben aber gut dagegengehalten“, sagte Barnstorfs Mannschaftskapitän Nils Mosel. Durch die 29:31-Niederlage bei der TSG Hatten-Sandkrug hat sich der TSV Bremervörde aus dem Meisterschaftsrennen verabschiedet. Aus dem Vierkampf ist nun ein Dreikampf geworden. Die HSG Barnstorf/Diepholz, der TV Bissendorf-Holte und die SG Achim-Baden machen nun den Titel unter sich aus.

Vor 150 Zuschauern gingen die abstiegsgefährdeten Gastgeber von Beginn an in der Deckung richtig zur Sache. „Ich war etwas überrascht von der Härte“, so Mario Mohrland. Bis zum 5:4 (8.) blieb’s eng, dann traf Arunas Srederis mit einem Doppelpack zur 7:4-Führung (10.). Der Litauer erhöhte auf 10:6 (14.). Erstmals für einen Fünf-Tore-Vorsprung sorgte Kamil Chylinski beim 14:9 (23.).

Die Grambker versuchten es mit verschiedenen Abwehrvarianten, nahmen mal Arunas Srederis in Manndeckung, dann attackierten sie mal Rückraumakteur Marius Kasmauskas aggressiv. Doch die Barnstorfer ließen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen, zogen ihr Spiel durch. Und Mittelmann Kamil Chylinski, der nur im Angriff zum Einsatz kam, nutzte die Lücken. In der Deckung rackerte der reaktivierte Tomas Lenkevicius. „Tomas hilft uns hinten weiter“, lobte Mario Mohrland den 35-Jährigen. Da auch Torhüter Donatas Biras, der einen Strafwurf abwehrte, einen ordentlichen Job machte, führte der Primus zur Pause mit 20:13.

Nach dem Wechsel baute der Tabellenführer in einer starken Phase seinen Vorsprung mit sechs Toren in Folge von 23:17 (36.) entscheidend auf 29:17 (45.) aus. Danach wechselte der HSG-Coach munter durch. So bekam auch Kevin Heemann seine Spielanteile. Der Youngster trug sich zweimal in die Torschützenliste ein. Und der in der zweiten Hälfte eingesetzte Torwart Manuel Pauli erwies sich als Rückhalt. Er parierte zwei Siebenmeter.

Der Tabellenvorletzte hatte mit den Haupttorschützen Marc Krüger (8/4), Sebastian Rabe (7/2) und Nils Zittlosen (6) keine Chance. „Ich bin froh, dass wir konsequent zu Ende gespielt haben“, unterstrich ein zufriedener HSG-Coach. · mbo

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