Souveräner Sieg gegen Hannover II

Bei Barriens 5:1-Erfolg: Erlewein beeindruckt, Hartje quält sich

Bendix Schröder
+
Löste seine Einzel-Aufgabe locker: Barriens Nummer eins, Bendix Schröder (im Bild), behielt mit 6:2, 6:3 die Oberhand, im Doppel machte er an der Seite von Mike Uhde den Heimsieg perfekt.

Ein stark aufgelegter Barrier TC hat am Sonntag problemlos gegen den DTV Hannover II gewonnen. Beim 5:1-Heimsieg verlor lediglich der noch immer angeschlagene Maxim Triller sein Einzel.

Barrien – Als Florian Hartje über das Spiel von Tarek Erlewein spricht, gerät er fast schon ins Schwärmen. „Er hat diesen Sprung gemacht“, betont der Kapitän des Barrier TC, „er hat sein Spiel umgestellt und im zweiten Satz einfach zu schnell für seinen Gegner gespielt.“ Viele Jugendliche hätten „manchmal das Problem, dass sie einfach nur ihr Spiel durchziehen wollen“, erklärt Hartje, bei Erlewein aber gebe es mittlerweile einen Plan B oder C, auf den er – wenn es denn sein muss – zurückgreifen kann. Der Lohn: ein 7:5, 6:0 in einem sehenswerten Match gegen Ricardo Gelbke, ein Punkt auf dem Weg des Tennis-Clubs zum 5:1-Erfolg gegen den Landesliga-Konkurrenten DTV Hannover II.

Bei Bendix Schröder war eine solche Reifeprüfung gar nicht von Nöten. Zu souverän war der Auftritt der Nummer eins, mit 6:2, 6:3 ließ er Marco Jajalian keine Chance. Auch Hartje selbst sammeltean Position vier einen Einzel-Punkt, er hatte allerdings zu kämpfen: „Es hat lange Teile Spaß gemacht, das Ende aber nicht mehr so richtig.“ Nach einem starken 6:2 gegen Christopher Schomburg im ersten Durchgang führte der Mannschaftsführer in Satz zwei mit 5:1, verlor dann aber den Faden. Trotz mehrerer Matchbälle lag Hartje plötzlich 5:6 im Hintertreffen, riss das Ruder jedoch noch mal herum und machte im Tiebreak mit 7:5 alles klar. „Bis Mitte des zweiten Satzes war ich zufrieden, dann wurde es immer schlechter, und ich habe mich ein bisschen durchgequält“, berichtet der Kapitän: „Der Dritte wäre ausgespielt worden, das wollte ich auch nicht unbedingt.“

Für die Gäste holte Florian Bayer den einzigen Punkt, die Nummer zwei hatte mit dem körperlich nach wie vor geschwächten Maxim Triller (Armprobleme) beim 6:1, 6:0 keine Mühe. „Maxim ist noch weit von dem entfernt, was er spielen kann“, sagt Hartje über den erst vor ein paar Tagen wieder ins Training eingestiegenen Triller.

„Wir sind dann aufs zweite Doppel gegangen“, erklärt der Kapitän – und der Plan ging voll auf. Schröder und Mike Uhde machten mit Gelbke/Schomburg kurzen Prozess, mit dem 6:1, 6:0 war der Heimsieg perfekt. Doch Triller und Hartje wollten sich ebenfalls noch einen Sieg fürs Selbstvertrauen holen, stellten nach dem 5:7 taktisch ein paar Sachen um drehten das Match noch. „Wir haben am Netz Positionen verändert bei eigenen Aufschlagspielen und die Gegner zu Returns gezwungen, die sie nicht haben wollten“, meint der Mannschaftsführer. Das zahlte sich aus, nach dem 6:1 im zweiten Satz machten sie im Matchtiebreak mit 10:6 den Sack zu.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Drama: Es waren nur zwei Zentimeter

Drama: Es waren nur zwei Zentimeter

Drama: Es waren nur zwei Zentimeter
Mulweme zieht es zur TSG Seckenhausen-Fahrenhorst

Mulweme zieht es zur TSG Seckenhausen-Fahrenhorst

Mulweme zieht es zur TSG Seckenhausen-Fahrenhorst
Schlüßler als bester Torwart geehrt

Schlüßler als bester Torwart geehrt

Schlüßler als bester Torwart geehrt
Die vielen Jobs des Michael Schulz: Möbelverkäufer, Reporter, Spielerberater

Die vielen Jobs des Michael Schulz: Möbelverkäufer, Reporter, Spielerberater

Die vielen Jobs des Michael Schulz: Möbelverkäufer, Reporter, Spielerberater

Kommentare